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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Hochsitze gründlich überprüfen

08.04.2019

Barßel Mit dem Hotel- und Landgasthof Herzog, Carolinenhof, hat der Hegering Barßel ein neues Vereinslokal. Darauf verständigten sich Barßels Waidmänner auf der Frühjahrsversammlung, nachdem das langjährige Vereinslokal, die Gaststätte Niehaus in Barßel, ihre Türen für immer geschlossen hat. Zuvor ließ die Jagdhornbläsergruppe ihre Hörner zur Eröffnung der Versammlung der Barßeler Jäger mit seinen rund 160 Mitgliedern erklingen.

In seinem Jahresbericht wies Hegeringleiter Rudi Schulte die Waidmänner eindringlich darauf hin, die Jagdeinrichtungen im Revier einmal im Jahr gründlich zu überprüfen, Zwar sei es grundsätzlich verboten, Privateigentum, und damit auch einen Hochsitz, einfach so zu betreten, doch der Eigentümer beziehungsweise Jagdpächter „ist verpflichtet, sein jagdliches Eigentum in Ordnung und einem sicheren Zustand zu halten, damit niemand zu Schaden kommt“, so der Hegeringleiter.

Blühstreifen am Feldrand sind Lebensraum für viele Wildtiere. Wichtig sei daher eine Verbesserung der Biotope, meinte Schulte. Alle Jäger und Jägerinnen müssten alles versuchen, um den Lebensraum für Hase und Fasan zu erhalten und zu verbessern. „Wir müssen die Jagdgenossen dazu bewegen, dass sie kleine Flächen für Wildäcker und Anpflanzungen zur Verfügung stellen, um Wild anzulocken. Eventuell müssen die Waidmänner Flächen kaufen oder pachten“, meinte Schulte.

Für Heckenpflanzungen gibt es eine Förderung vom Landkreis. Ebenso gibt es eine Förderung zur Beschaffung von Saatgut im Rahmen des Projektes „Lebensraumverband Feldflur Niedersachsen“. „Bitte macht davon Gebrauch“, so Barßels Hegeringleiter. Nutrias müssten weiter verstärkt gestreckt werden. Schäden an Deichen und Uferböschungen seien sehr groß. Er rief alle auf, den Fasan nach wie vor schonend zu bejagen.

Bei der Gehörnbewertung und dem Streckenbericht bescheinigte Bernd Sobing den Barßeler Jägern, den Abschuss richtig getätigt zu haben. Allerdings rief er die Jäger auf, stärker in der Jugend- und nicht in der Altersklasse einzugreifen. Erlegt wurden im Jagdjahr 54 Böcke und 59 Ricken. Über eine gesunde Kassenlage berichtete Kassenwart Andre Schröder.

Der Hegering beteiligte sich an der Ferienpassaktion der Gemeinde Barßel und führte verschiedene Exkursionen durch, trug Naturschutzobmann Heinz Hinderks vor. Er verwies auf das verstärkte Insektensterben mit dramatischen Folgen für die heimische Tierwelt. Daher käme den Wegseitenräumen gerade in einer modernen und intensiv geführten Landwirtschaft eine herausragende Bedeutung als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten zu.

Einen Zuschuss über 1000 Euro erhält die Bläsergruppe für ein neues Outfit. „Die Bläsergruppe ist das Aushängeschild des Vereins und muss bei Auftritten vernünftig bekleidet sein“, begründete der Hegeringleiter. Bläserobmann Bernd Meyer berichtete über 21 öffentliche Auftritte. Die Gruppe wird von Andrea Otti musikalisch geleitet.

Am Schießstand wurden verschiedene Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Insbesondere wird in die Elektronik und in die Sanierung der Traversen investiert.

Nach der Bilanz des vergangenen Jagdjahres ehrte Hegeringleiter Schulte Jäger Theo Bischoff für 25-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Jagdverband (DJV). Eine besondere Ehrung erfuhren für ihre Verdienste im Hegering die Gebrüder Bernd und Egbert Sobing. Außerdem wurden Isabell Tangemann und Hans Schulte als Bezirksmeister im jagdlichen Schießen geehrt.

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