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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Hegering: Nach Allerseelen folgt Allerhasen

02.11.2019

Barßel Der November hat in Deutschland drei Gedenktage: Allerheiligen, Allerseelen und „Allerhasen“. So bezeichnet der Volksmund scherzhaft den Hubertustag am kommenden Sonntag, 3. November. Der heilige Hubertus, er ist der Schutzpatron der mehr als 300 000 Jäger in Deutschland – das Gedenken an ihn ist für Jäger ein festlicher Tag mit Hubertusjagden und Hubertusmessen, zu denen sich die Waidmänner auch in den Kirchen versammeln und stets auch – allen, manchmal unbedarften Kritikern zum Trotz und getreu dem historischen Vorbild – ihre hohe ethische Verantwortung für die Natur betonen.

Dieser Verantwortung sind sich auch die Weidmänner des Hegerings Barßel bewusst. Gleichwohl gehört es zur Tradition, dass Barßels Jäger am Namenstag des Schutzpatrons dem Weidwerk in Flur und Feld mit der Flinte nachgehen. Dabei ist natürlich auch der getreue Vierbeiner, ohne die eine Niederwildjagd kaum denkbar wäre. Nicht zu Unrecht heißt es „Jagd ohne Hund ist Schund“.

Da der Namenstag in diesem Jahr aber auf den Sonntag fällt, wird die Hubertusjagd bereits am Samstag, 2. November, in Barßel durchgeführt werden. „An einem Sonntag jagen wir nicht“, so Barßels Hegeringleiter Rudolf Schulte. Die Jäger sammeln sich um 10.30 Uhr beim Hotel- und Landgasthof Herzog auf dem Carolinenhof. Dort wird die Jagd durch die Jagdhornbläsergruppe angeblasen. Nach der Begrüßung durch den Hegeringleiter und den allgemeinen Hinweisen, wie beispielsweise Unfallverhütungsvorschriften, geht es in die Reviere.

„Es ist jedes Jahr erfreulich, dass die Pächter ihre Reviere für diese Jagd zur Verfügung stellen. Dann haben auch die Revierlosen Weidfrauen- und männer die Gelegenheit, das wunderbare Weidwerk in der Natur zu frönen“, sagt Barßels Hegeringleiter. Auch diesmal geht es wieder gemeinsam in die Reviere. Doch bevor der erste Schuss fällt, kontrollieren die Jagdleiter die Jagdscheine der Weidmänner und informieren über deren Standorte, das Treiben und das jagdbare Wild. So gehen die Jäger und Treiber mit leuchtend roten Warnwesten und Hutbändern in die Landschaft. Zur Ehre der Kreaturen, wird jede einzelne Wildart nach der Jagd ob Fasan, Ente, Hase oder Kaninchen zünftig von den Bläsern verblasen.

Dann wartet auch schon beim Schüsseltreiben das leckere Essen im Lokal. Auf die Jäger wartet ein Grünkohlgericht. Hegeringleiter Schulte betont, dass Jäger nicht nur auf Jagd gingen, sondern sich als Heger und Schützer der Natur sehen. Erst vor einer Woche gab es für die Bevölkerung dazu eine Exkursion im Klosterbusch, wo Naturschutzobmann Heinz Hinderks gerade über Fauna und Flora berichtete und Hans-Gerd Dirks aus Bösel seine Präparate im Wald und bei der Kapelle aufgestellt hatte. „Wir müssen mit der Natur sorgsam umgehen, damit unsere Kinder in der Zukunft auch etwas von ihr haben“, sagt Heinz Hinderks.

Die Legende um den heiligen Hubertus steht im Mittelpunkt jeder Hubertusfeier. Die dabei vorgetragenen Deutungen treffen nicht immer den Kern. Hubertus ist mehr als ein simpler Beruf- und Schutzheiliger.

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