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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Mit allen Mitteln gegen den Mähtod

03.05.2018

Barßel Die Mahd von Grünland oder Energiepflanzen wie Grünroggen steht an. „Der Termin fällt zusammen mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs aufziehen und sich sicher wähnen“, sagt Barßels Hegeringleiter Rudi Schulte. Doch ducken und tarnen schützt vor dem Fuchs, aber nicht vor dem Kreiselmäher.

Empfehlungen zu Mäharbeiten

Für die jetzt bevorstehenden Mäharbeiten gibt Schulte mehrere Empfehlungen. Eine effektive Wildtierrettung beginnt bereits vor der Mahd. Die geplanten Erntetermine müssen rechtzeitig mindestens 24 Stunden vorher mit den Jagdpächtern abgesprochen werden. Alternativ können die Bewirtschafter der Flächen selbst erforderliche Maßnahmen zur Wildtierrettung ergreifen. Dazu zählt das Absuchen der Wiesen mit Jagdhunden, der Einsatz von Wildrettern oder die Vergrämung. „All diese Maßnahmen helfen, Wildtierverluste zu vermeiden“, sagt Barßels Hegeringleiter. Kostengünstige und sehr effektive Vergrämungsmaßnahmen sind beispielsweise Knistertüten oder Flatterbänder in den Saumbereichen. Auch der Einsatz von elektronischen Wildscheuchen habe sich in der Praxis bewährt.

Vorsichtsmaßnahmen beachten

Zusätzlich sollten während der Mahd einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Es wird empfohlen, das Feld mit dem Grünlandschnitt von innen nach außen zu mähen. Das ermöglicht den Tieren die Flucht zu den Seiten aus den Feldern. Die Saumbereiche sind als Aufenthaltsorte bei Reh-, Hase, Fasan und Co besonders beliebt und erfordern zusätzliche Vorsicht. Als sehr erfolgreich hat sich auch der Einsatz so genannte akustischer Wildretter erwiesen“, sagt Waidmann Schulte. Dadurch kann junges Leben gerettet werden. Barßels Jäger lassen weiterhin nichts unversucht, um den Mähtod zu vermeiden. So wurden akustische Signalgeber, so genannte „Pieper“, angeschafft. Durch einen schrillen Ton wird das Wild gewarnt, zieht weg und wir somit vor dem vielleicht bevorstehenden Mähtod geschützt.

Für den Jäger gehört der Schutz der Jungtiere zur normalen Bewirtschaftung seines Reviers.

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