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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Legen, backen und schön rollen

09.11.2019

Barßel Sie nennen sich die „Fleißigen Frauen aus Barßel“. Rund 30 Frauen backen derzeit im Pfarrheim Neujahrskuchen. Insgesamt wurden bereits mehrere Kilogramm am Tag verarbeitet. Die 25 Eisen sind dabei fast im Dauereinsatz. Der Erlös aus dem Verkauf des Gebäcks wird gespendet. Nutznießer der Aktion sind die Messdienergemeinschaft, Pfadfinder, das Ferienzeltlager und die Kirchengemeinde allgemein. Schon fast zehn Jahre lang backen die Frauen aus Barßel etwa zwei Monate vor Weihnachten zweimal pro Woche jeweils dienstags und mittwochs Neujahrskuchen. Es klingt rekordverdächtig, was die Frauen aus Barßel zustande bringen. Mehrere Tausend Kuchen sind schon gebacken worden. Am Ende der Aktion, so etwa Ende November dürften es rund 26 000 Neujahrskuchen sein.

„Hoffentlich glühen die Waffeleisen nicht durch“, sagt Gretel Harms, ein wenig süffisant, die zusammen mit Maria Schulte die Organisation schon seit Jahren innehat. Zu Hause in den eigenen vier Wänden haben die Frauen die Zutaten vorbereitet. Mehl, Zucker, Margarine, Puddingpulver und Eier seien nötig, um die Neujahreskuchen zu backen, meint Gretel Harms. Doch wie letztlich die Zutaten verarbeitet werden, darüber wird stillschweigen bewahrt. „Das verraten wir nicht, Das ist unser Geheimnis“, sagt Harms. Die Helferinnen backen bereits seit einigen Jahren, und alle sind nach wie vor mit Elan dabei. Eigentliche Ideengeberin war die bereits verstorbene Lena Tepe aus Barßelermoor. „Die backte damals die Neujahrskuchen alleine“, erinnern sich die Frauen. Daraus entwickelte sich die jetzige Gemeinschaft.

Das Alter der Helferinnen beginnt bei 60-Plus, während die ältesten bereits über 80 Jahre alt sind. Wenn die Frauen backen, gibt es eine klare Arbeitsaufteilung: Einige bedienen die Backeisen, gießen den Teig in die Form und nehmen dann die fertigen Kuchen aus dem Eisen; andere sind mit dem Rollen der Hörnchen oder dem Einpacken der abgekühlten Kuchen beschäftigt. Das Ganze läuft dabei Hand in Hand. Beim Backen kommen natürlich Gespräche nicht zu kurz. „Wenn sämtlicher Teig verarbeitet ist, wartet auf die Frauen stets ein Mittagessen im Pfarrheim. Aber zwischendurch gibt es leckeres Frühstück mit Tee und selbst gebackenen Stuten versteht sich. Verkauft werden die Kuchen ab sofort. Die Eimer sind jeweils mit 30, 50 oder sogar 60 Neujahrskuchen gefüllt. „Wenn die Rollkuchen aufgegessen sind, dann müssen wir die Eimer wieder zurück bekommen. Uns liegen schon eine Reihe von Bestellungen vor. Unzählige Eimer mit dem Rollkuchen sind schon verkauft. Eigentlich kommen wir dagegen gar nicht an“, sagt Gretel Harms. Wer Interesse hat, kann sich bei Gretel Harms oder Maria Schulte melden oder einfach an den Backtagen ab 9 Uhr im Pfarrheim vorbeischauen.

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