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Er ist neuer Präsident der Oldenburgischen Landschaft
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Aktualisiert vor 13 Minuten.

Prof. Dr. Uwe Meiners
Er ist neuer Präsident der Oldenburgischen Landschaft

NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Flickschusterei soll ein Ende haben

06.09.2019

Barßel Rund 95 000 Euro investiert die Gemeinde Barßel im nächsten Jahr, um etwa 280 Straßenlampen auf LED-Beleuchtung umzurüsten. Grünes Licht dafür gab es vom Ausschuss für Straßenbau und Verkehr am Mittwochabend im Pfarrheim an der Marienstraße in Barßel.

„Wir werden in Zukunft nicht nur besseres Licht haben, sondern sparen durch diese Entscheidung langfristig Energie und Geld ein“, sagte Diplom-Ingenieur Heinz-Georg Coners vom Bauamt der Gemeinde. Ein Vorteil: „Bisher gab es den Zuschuss bei einer Energieeinsparung von 70 Prozent. Jetzt bereits ab 50 Prozent und die erreichen wir allemal mit LED-Leuchten“, sagte Coners. Zudem sei diese Beleuchtung effizient und langlebig.

Straßenausbau

Profitieren möchte die Gemeinde auch vom Förderprogramm für den ländlichen Wegebau und meldet für den Ausbau mit Jägerstraße, Hüttentange und Scheideweg gleich drei Straßen in Harkebrügge dafür an. „Uns wurde vom Amt für regionale Landesentwicklung Oldenburg signalisiert, dass 2020 entsprechende Finanzmittel bereitgestellt werden“, sagte Coners. Die Höhe der Förderung betrage 73 Prozent der Bruttokosten. Den Rest müssen die Anlieger zahlen. Die Baukosten betragen für die Jägerstraße rund 220 000, für Hüttentange rund 570 000 und für den Scheideweg etwa 370 000 Euro. Die Sanierung der gepflasterten Straßen sei dringend notwendig. Überall gebe es Verwerfungen und Absackungen. „Flickschusterei wollen wir nicht mehr machen. Ich kann nur raten, bei dieser hohen Förderung einem Ausbau zuzustimmen“, sagte Coners.

„So günstig kommen Sie als Anlieger nie wieder an eine neue Straße“, richtete sich Bauamtsleiter Hans Schulte an anwesende Anwohner. „Die Straße muss nicht in einer Breite von 4,50 Meter ausgebaut werden. Drei Meter reichen auch“, meinte Andreas Ritterhoff, Anlieger der Straße Hüttentange. „Die Gemeinde hätte schon längst die Schadstellen ausbessern können“, kritisierte Anwohnerin Hanna Oltmanns.

„Natürlich muss alles sozialverträglich sein. Dennoch begrüße ich den Straßenausbau. Alles andere macht keinen Sinn und so günstig wird der Ausbau wohl nie wieder werden“, so Christoph Raming (CDU).

Sanierung von Radweg

Aus der Schreibtischschublade geholt wurden die Pläne von 2008 für die Verbreiterung der Westmarkstraße, die Sanierung des dortigen Radweges und den Lückenschluss von der Oltmann-Strenge- bis zur Loher Straße. Beantragt hatten das CDU-Fraktion und auch Bürger-Fraktion. „Damals beliefen sich die Kosten auf rund 1,5 Millionen Euro. Heute betragen die reinen Baukosten ohne Grunderwerb circa 2,5 Millionen Euro“, sagte Coners.

„Die Maßnahmen sollten so schnell wie möglich durchgeführt werden, denn aus dem Radwegeprogramm des Landes soll es Fördermittel geben. Dann müssen die neuesten Pläne fix und fertig aus der Schublade gezogen werden können“, sagte BfB-Fraktionschef Josef Wagner.

„Wir müssen erst noch einigen Grunderwerb tätigen“, gab Schulte zu bedenken. „Dann sollten schnellstens Gespräche mit den Eigentümern erfolgen“, konterte Wagner. „Die Pläne aus 2008 sind dem heutigen Stand anzupassen und ein Gesamtkonzept ist zu entwickeln. Wir müssen anfangen, sonst werden wir nie fertig“, forderte Raming.

Dem folgte der Ausschuss für Straßenbau und Verkehr am Mittwoch. Für die allgemeine Straßenunterhaltung werden 250 000 Euro bereitgestellt. Für Ratsherr Wagner zu wenig. Er forderte ohne Erfolg einen Betrag von 300 000 Euro.

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