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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Natur: Barßeler Jäger retten erstes Kitz vor dem Mähtod

23.05.2018

Barßelermoor Das Frühjahr ist die Zeit, in der die heimische Tierwelt ihren Nachwuchs zur Welt bringt. Denn ab Mitte Mai ist es normalerweise vorbei mit den kalten Tagen und in der Natur grünt und blüht es überall. Für Rehe und Hasen bricht damit eine schöne Zeit an, denn jetzt ist Schluss mit der kargen Winterkost. Auch bietet die Natur jetzt genügend Möglichkeiten, die ganze Kinderstube sicher vor Räubern und anderen ungebetenen Gästen im hohen Gras zu verstecken.

Oft ist das Versteck jedoch nicht so gut gewählt, wie es Mutter Reh vielleicht dachte. Denn das Gras wird – als Silage oder Heu – vom Landwirt benötigt, um seine Kühe zu füttern. Dabei kommt es immer wieder vor, dass Rehkitze und andere Jungtiere durch den Kreiselmäher des Bauern schlimm verletzt oder gar getötet werden. Derzeit ist es wieder soweit. Der erste Grünschnitt steht an, und die Maschinen rattern über die Wiesen. Für viele Jungtiere kann das den sicheren Tod bedeuten. Um dies zu verhindern, sollten Landwirte und Jäger immer wieder eng zusammen arbeiten. Gerade beim Rehwild kann dadurch Junggeborenes gerettet werden.

Dass diese Zusammenarbeit von Erfolg gekrönt sein kann, zeigte sich dieser Tage im Jagdrevier Nummer neun in Barßelermoor-West. Hier hatte Landwirt Berthold Beelmann den Jägern früh den Mähtermin mitgeteilt, so dass die Jäger die Mähweisen absuchen konnten. Zum Teil eine schweißtreibender Arbeit für die Waidmänner. Die Suche ist auch nicht ganz einfach, denn die Kitze sind sehr gut im grünen Gras getarnt und nicht so leicht zu entdecken. Die Barßelermoorer Weidmänner hatten Glück und wurden schon nach wenigen Metern fündig und entdecken ein Kitz, dass sich im hohen Gras geduckt hatte. Das Glücksgefühl war bei Jagdpächter Bernd Cloppenburg, aber auch bei Landwirt Berthold Beelmann groß. So wurde das Kitz vor dem sicheren Mähtod gerettet.

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Neben der Suche gibt es auch andere Methoden. So beispielsweise mit speziellen Piepern oder Infrarot-Geräten. „Mit welcher Methode die Jäger bei der Rettungsaktion vorgehen, ist dabei zweitrangig. Wichtig ist, dass den kleinen Kitzen geholfen wird“, betont Jäger Bernd Cloppenburg. Die Bauern sollten daher immer wieder Bescheid geben, damit den Tieren rechtzeitig geholfen werden kann.

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