NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Infrastruktur: Behinderte mahnen Verbesserungen an

09.05.2012

CLOPPENBURG Verbesserungsbedarf in der Infrastruktur der Stadt Cloppenburg sieht das Bündnis „Barrierefreier Alltag“. Der Aktionskreis wurde vor einigen Monaten vom Caritasverein Altenoythe, dem Behindertenbeirat der Stadt Cloppenburg, der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen, dem Seniorenbeirat der Stadt Cloppenburg sowie der Polizei, der Kreisverkehrswacht und Schülern der BBS Cloppenburg gemeinsam gegründet. Er hat sich zum Ziel gesetzt, „in die Köpfe der Menschen zu kommen und auf Mängel hinzuweisen“, wie Mitbegründer Boris Guentel (Behindertenbeirat der Stadt) sagt.

Mit einem Informationsstand machte der Aktionskreis jetzt in der Fußgängerzone auf Probleme und Schwierigkeiten von Rollstuhlfahrern – von denen gebe es mehrere hundert in der Stadt – aufmerksam. Guentel: „Ein barrierefreie Alltag ist nicht nur für Rollstuhlfahrer, sondern auch für alte Leute oder blinde Mitbürger wichtig.“ In einer großen Fotodokumentation wurde auf Mängel wie etwa große Steigungen hingewiesen.

Obwohl beim Bau der neuen Fußgängerzone an eine behindertengerechte Baudurchführung gedacht wird, gebe es Verbesserungsbedarf. „Nichts über uns ohne uns. Wir möchten als ,Fachleute’ gefragt werden“, forderte Guentel.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Kritik wurde auch über den Mangel an behindertengerechten Toiletten in der Stadt geäußert. Über die Wünsche des Bündnisses informierte sich auch Bauamtsleiter Armin Nöh. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die Stadt Cloppenburg schon einiges für Behinderte geleistet habe.

Das Aktionsbündnis besprach mit dem Bauamtsleiter, gesammelte Unterlagen beim Bauamt vorzulegen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Guentel sah aber auch positive Ansätze – etwa die behindertengerechte Bebauung der St.-Josefs-Kirche, des Polizeigebäudes oder auch der Post.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.