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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Kanalarbeiten: Bei Sanierung ist Geduld gefragt

07.10.2014

Friesoythe Für die Anwohner der Barßeler Straße und im Bereich Auf dem Wischkamp, Blumenstraße, Fliederstraße und Koppelweg mag es ein ungewohnter Anblick sein. Seit Mitte April sind Bauarbeiter in dem Gebiet unterwegs, graben mit Baggern Gräben auf, schaufeln sie wieder zu und kommen nach einer Weile wieder, um erneut Löcher aufzureißen, die sie dann wieder zubuddeln.

Doch was wie eine willkürliche Arbeit aussieht, folge einem festen Plan, sagt Bodo Deharde. Er ist Technischer Projektleiter bei der Firma K & R Eilers aus Harkebrügge. In diesem Gebiet saniert die Firma im Auftrag des Energieversorgers EWE und des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) Gas- und Wasserleitungen.

Jeweils etwas mehr als 1000 Meter Leitungen haben die vier Bauarbeiter seit dem Frühjahr verlegt. Die Rohre haben einen Durchmesser von 15 Zentimetern, sie bringen Gas und Wasser zu den Häusern in dem Gebiet.

Schnelles Internet

Dazu würden die Männer auch Glasfaserkabel für schnelles Internet verlegen – ebenfalls im Auftrag der EWE, sagt Bodo Deharde. Diese werden allerdings zu bestimmten Verteilerschächten gelegt. Von dort fließen die Bytes in die Häuser, wenn gewünscht.

Warum die Erde in dem Gebiet immer wieder aufs Neue aufgerissen wird, erklärt Heiner Schulte, der Vorarbeiter des Trupps: Die neuen Rohre würden erst verlegt, getestet und dann erst ans Netz angeschlossen werden. Danach erfolge der Anschluss an die Häuser der Bewohner des Gebiets.

Einem Druck von zwölf Bar müssen die Wasserleitungen bei den Tests standhalten. Allerdings liege der normale Betriebsdruck bei lediglich fünf Bar, erläutert Schulte. Bei den Gasleitungen erfolgt der Test bei einem Druck von 2,8 Bar, der Betriebsdruck liegt allerdings bei gerade einmal 0,8 Bar.

Tests und Proben

Dazu komme, dass bei den Wasserrohren noch Proben auf Keime und Verunreinigungen entnommen werden müssen. Nach 24 Stunden erfolge dann eine weitere Probenentnahme.

Dadurch würden sich die Arbeiten noch weiter verzögern, zumal für diese Tests der OOWV zuständig sei. Die Probe auf die Druckbeständigkeit erledigt die Firma selbst. Die Arbeit wird dann von der Stadt Friesoythe abgenommen.

Erst wenn die Proben überstanden sind, würden die anliegenden Häuser an die neuen Leitungen angeschlossen, erläutert Bodo Deharde. Dafür müsse erneut gegraben werden.

Verständnis für Anwohner

„Natürlich ärgert dieses Hin und Her viele Leute“, zeigt der Technische Projektleiter Verständnis. Allerdings habe sich diese Arbeitsweise bewährt. Denn ganz offen lassen könne man die Leitungen ja auch nicht – dann würde gar nichts mehr gehen. „Und die Leute würden sich noch viel mehr ärgern“, sagt Deharde. Durch die jetzige Arbeitsweise seien die Umstände für die Anwohner wesentlich geringer als bei anderen Herangehensweisen.

„Noch im Herbst sollen die Arbeiten abgeschlossen werden“, sagt Bodo Deharde. Genaueres lasse sich allerdings noch nicht sagen. In etwa 14 Tagen sei es in der Barßeler Straße soweit: Dann kommen die Häuser an die neuverlegten Wasser- und Gasleitungen.

Maximilian Müller Volontär / NWZ-Redaktion
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