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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Bessere Chancen für die Bewerbungen

17.02.2007

FRIESOYTHE FRIESOYTHE - Wir betreten die Werkstatt vom Elektronikfachmarkt Euronics, um den 17-jährigen Lukas Kemper zu besuchen, der dort ein Praktikum absolviert. Er ist Schüler der Einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft (BEW), in der die Schüler einmal in der Woche einen Praktikumstag in einem von ihnen ausgewählten Betrieb verbringen müssen.

In der Werkstatt herrscht reger Betrieb. Alle Mitarbeiter reparieren Computerbildschirme, kaputte Fernseher und die verschiedensten Bauteile aus elektronischen Geräten. Lukas ist mittendrin. Er ist damit beschäftigt, Rechnungen zu sortieren.

„Klar gefällt es mir hier, es macht super viel Spaß, und alle Mitarbeiter sind sehr nett“, antwortet er begeistert auf die Frage, ob ihm das Praktikum Euronics-Markt gefällt. Lukas ist jeden Dienstag von 9.30 Uhr bis 16 Uhr im Praktikumsbetrieb. Auf die Frage, warum er sich für diesen Praktikumsbetrieb entschieden hat, antwortet er: „Mich interessiert dieses Berufsfeld, und ich erhoffe mir durch dieses Praktikum eine größere Chance auf einen Ausbildungsplatz in diesem Beruf, einen positiven Vermerk auf dem Zeugnis und mehr Inhalt für die Bewerbung.“

Lukas geht wieder an seine Arbeit und sein Chef widmet uns ein paar Minuten, damit wir seine Meinung über den Praktikumstag hören können. Mit Lukas Arbeit ist er sehr zufrieden. Seiner Meinung nach ist jedoch das Konzept, an nur einem Tag in der Woche zu kommen, für einen Betrieb wie Euronics wenig geeignet. „Praktikanten lernen an einem Tag einfach zu wenig und behalten das Erlernte nicht bis zur nächsten Woche. Man kann ihnen leider nur sehr wenige Aufträge geben, weil die meisten Arbeitsschritte länger als einen Tag dauern“, so Adolf Klöver, Leiter des Service-Centers.

Heike Krasz, Filialleiterin des Modegeschäfts Ernsting’s Family in Friesoythe, ist in dieser Hinsicht anderer Meinung. Ihrer Ansicht nach ist diese Kombination von Schule und Praktikum eine gute und sinnvolle Idee. In ihrem Betrieb absolviert die 18-jährige Olga Herliz ihr Praktikum. „Ich finde die Idee super, denn so hat man eine bessere Chance, eine Ausbildungsstelle zu bekommen und seinen Traumberuf zu erlernen.“

Auf unsere Frage, warum sie sich gerade diesen Betrieb ausgesucht hat, antwortet sie begeistert: „Mir gefällt dieser ganze Betrieb. Ich liebe es, mit Kunden umzugehen, und ich habe große Freude daran, anderen zu helfen. Außerdem wollte ich eigentlich immer schon als Kauffrau im Einzelhandel arbeiten. Ich kann es mir auch sehr gut vorstellen, später einmal in diesem Betrieb zu arbeiten. Ich hoffe, ich bekomme die Möglichkeit dazu.“

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