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Aktualisiert vor 10 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Blech trifft Blech

17.09.2019

Blech trifft Blech – unter diesem Motto hatte die Kreismusikschule Cloppenburg zum Workshop eingeladen – und fast 40 Kinder waren der Einladung gefolgt. Organisiert durch Elvira Labeth, der Fachbereichssprecherin, bot der Fachbereich Blechbläser ihren Schülern aus dem gesamten Kreisgebiet in diesem Jahr schon zum dritten Mal die Gelegenheit, Kammermusik für Blechbläser an einem Wochenende kompakt zu erarbeiten und in einem Konzert zu präsentieren. Neben Labeth wurden die Teilnehmer durch die Lehrkräfte Jan-Erik Bredehorst, Julian Breen, Gabriele Lerch-Löbbecke und Alexander Potiyenko betreut.

Das Projekt bot den meist jugendlichen Instrumentalisten die Möglichkeit, in Gruppen mit anderen Schülern zu musizieren, die sich zu wöchentlichen Proben aufgrund der großen Entfernungen im Landkreis nicht treffen können. Durch die freundliche Unterstützung eines Autohauses in Emstek konnten die Ergebnisse der zweitägigen Probenarbeit auch in diesem Jahr wieder im außergewöhnlichen Ambiente der Ausstellungshalle stattfinden.

Italienisch kochen

Zum italienischen Kochabend hatte das Netzwerk Familienzentrum eingeladen und über 50 Eltern kamen mit ihren Kindern zum Schneiden, Würzen und Anbraten. Die Teilnehmer waren gebürtig aus Syrien, Simbabwe, Bulgarien, Afghanistan, Irak, Kasachstan und aus der Region rund um Cloppenburg. Seit drei Jahren werden diese Integrationsabende für Familien veranstaltet. Immer gab es Speisen aus den Herkunftsländern. „Diesmal sind wir den Wünschen der Kinder nachgekommen und backen gemeinsam Pizza“, berichtete Kerstin Riecken, die Leiterin des Kochabends.

Da die Küche des Schwedenheimes dem Ansturm nicht Herr wurde, stellte die benachbarte Paul-Gerhardt-Schule einen mobilen Herd zur Verfügung.

Es wurde geschnippelt, gerührt, geknetet und ganz nebenbei kamen die Familien ins Gespräch und knüpften dabei neue Kontakte. So mühten sich zum Beispiel Sayad, Ali und Admann, drei Familienväter, gemeinsam beim Käsereiben und hatten gleichzeitig auch viel Spaß dabei. Helena aus Deutschland und Yoana aus Bulgarien erschlossen sich gemeinsam das vorliegende Rezept und Mona aus dem Irak knetete mit Grundschulkindern gemeinsam den Pizzateig. „Ich komme immer mit meiner Frau hierher. Hier ist es sehr schön und wir haben auch schon neue Freunde gefunden“, freute sich Sayed aus Afghanistan.

„Aufgrund der Geschichte des Schwedenheimes haben wir schon immer die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund als eine besondere Verpflichtung gesehen“ , erklärte Andrea Hinrichsmeyer, Koordinatorin der Einrichtung: „Wir verstehen uns auch als Sprachrohr und Bündnis für Familien.“

Neue Taucher

Voller Stolz wurden nun beim Technischen Hilfswerk in Cloppenburg die Berufungen der neuen Bergungstaucher ausgesprochen. Die Ehrung wurde vom Ortsbeauftragten Rouven Nock vorgenommen. Christoph Meyer hat die Bergungstaucherstufe 1 erreicht, Christian Siemer, Christian Flerlage und Timo Schürmann die Bergungstaucherstufe 2. Alle Stufen beinhalten das Suchen, Bergen und Retten zum Beispiel von vermissten Personen. Zur aufbauenden zweiten Stufe gehört zusätzlich das Heben schwerer Lasten unter Wasser.

Alle diese Bergungstaucherstufen werden beim Ortsverband Cloppenburg durch den erfahrenen Lehrtaucher Rudi Czech ausgebildet. Heiner Albers wurde im Ausbildungszentrum der Bundeswehr im bayrischen Percha am Starnberger See zum Bergungstaucher der dritten Stufe ausgebildet. Die über eine Woche andauernde Ausbildung befähigt ihn dazu, schwere Arbeiten, zum Beispiel Schweißen und Trennen unter Wasser durchzuführen – unter anderem auch im kontaminierten Wasser. Zum Team der Bergungstaucher gehören zehn aktive Taucher.

Neuer Schirmherr

Der neue Schirmherr des Vereins „Perspektive: Pflege“, der Cappelner CDU-Landtagsabgeordnete Christoph Eilers, hat bei der diesjährigen Jobmesse in der Cloppenburger Münsterlandhalle den Verein unterstützt, indem er beim traditionellen Messerundgang auf den Stand aufmerksam gemacht hat. Das Ziel des Projekts ist die Gewinnung und Sicherung von Pflegefachkräften für die Region. Auf der Jobmesse wurde über Ausbildungs- und Karriereperspektiven in der Pflegebranche informiert. Mit der Unterstützung von Eilers könne das wichtige Thema Pflege nun auch in Kreise transportiert werden, zu denen der Verein keinen direkten Draht habe. Eilers möchte den Verein durch Vernetzung und Bekanntmachung unterstützen und betonte die gesellschaftliche Relevanz des Themas.

Herausforderung für Wald

Wald-Experten haben sich nun auf dem Akademieabend des Heimatbund-Geschichtsausschusses Oldenburger Münsterland in der Katholischen Akademie Stapelfeld ausgetauscht. Dabei war die Wahrnehmung des Waldes früher nicht nur positiv, wie Organisator Klaus Kokenge in seiner Einführung unterstrich. Regionale Experten waren dabei: die Leiterin des Forstamtes Ahlhorn, Regina Dörrie, der Leiter des Forstamtes Weser-Ems der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Dr. Florian Stockmann, und der Privatforstmeister Christoph Böckmann aus Langförden. Eingestimmt auf das Thema wurde das Publikum von Akademiedirektor und Naturfotograf Willi Rolfes mit Fotos aus den Wäldern der Region.

Über den großen Einschnitt des Orkans von 1972 und die Aufgabe der Niedersächsischen Landesforsten referierte Forstdirektorin Dörrie. Als Berater aller privaten Waldbesitzer präsentierte sich Stockmann. Diese Aufgabe biete eine große Bandbreite an Tätigkeiten, so Stockmann. Den Schwund kleinteiliger landwirtschaftlicher Flächen beklagte der Referent Böckmann. Die Herausforderung liege, da waren sich alle Referenten einig, in der Bekämpfung des Borkenkäfers und in der dem Klimawandel geschuldeten Umstrukturierung des Baumbestandes.

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