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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Auszeichnung: Höchste Ehrung imponiert dem „Terrier“

15.12.2017

Bösel Wenn er ein Ziel verfolgt, kann sich Franz Seppel schon mal darin festbeißen. Der Spitznamen „Terrier“ kommt nicht von ungefähr. Klar, dass er dafür gelegentlich auch mal Kritik einstecken musste. Aber: „Auf den Spitznamen bin ich stolz“, sagt Franz Seppel. Denn so habe er so manches Anliegen in Bösel durchgekämpft.

Für sein ehrenamtliches Lebenswerk ist Franz Seppel am Mittwochabend mit dem „Großen Wappenteller“ der Gemeinde ausgezeichnet worden. Den kleinen Wappenteller hatte er bereits 1981 erhalten. Anlass bot das Jahresabschlussessen, zu dem die Gemeinde ihre Mitarbeiter sowie die Ratsmitglieder zu Hempen-Hagen eingeladen hatte.

Bürgermeister Hermann Block betonte, „Begeisterung, die Freude, die Begegnungen mit Menschen und die Zuversicht, auch in der Freizeit etwas „Sinnvolles“ gestalten zu können“, hätten Franz Seppel dazu bewegt, sich in der Art und Weise ehrenamtlich zu engagieren. Sicherlich sei es aber auch sein „Talent zum Ehrenamt, das es ihm ermöglichte, seine Freizeitaktivitäten zu einem wichtigen Lebensinhalt werden zu lassen.“

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Franz Seppel wurde am 30. Dezember 1940 in Schlesien geboren. Als Vertriebener kam er mit vier Jahren nach Norddeutschland, wuchs in Butjadingen auf und folgte später seinen Eltern Hildegard und Hermann nach Overlahe. Dort hatte die Familie 1956 einen der ersten Siedlerhöfe gebaut. In jungen Jahren engagierte sich Franz Seppel für die Gemeinschaft.

Seppel trage das DJK-Gen in sich – die gemeinsame ehrenamtliche Heimat war und ist für ihn und Frau Christa die DJK TuS Bösel. Das Paar, das in diesem Jahr Goldene Hochzeit feiern konnte, hatte sich über die DJK kennengelernt. Mit 17 Männern war er Mann der ersten Stunde im Verein, den er von 1963 bis 2003 als 1. Vorsitzender zu einem der mitgliederstärksten Vereine im Kreis Cloppenburg mit heute mehr als 1100 Mitgliedern führte. 2003 wurde er DJK-Ehrenvorsitzender.

Einhergehend mit dem Wachstum verbreiterte sich das Angebot der DJK. Franz Seppel war treibende Kraft und gründete so 1975 die DJK-Volkstanzgruppe, die er auch lange Zeit leitete. Für die Verdienste zur Förderung des Volkstanzes erhielt er gemeinsam mit Frau Christa die „Spieker-Ehrennadel“.

Auch die damalige plattdeutsche Spielschar rief Franz Seppel ins Leben. Lange Zeit war er aktiver Spieler, führte die Gruppe bis Ende 2009 und baut heute noch das Bühnenbild. In diesem Jahr feiert die Gruppe als DJK-Theatergruppe ihr 50-jähriges Bestehen.

Als Boulespieler ist er aktiv, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Westerloh und der Kolpingfamilie sowie des Gemeindejugendrings, Mitglied des Pfarrgemeinderates – Seppel als „vorbildlicher Werbeträger der Gemeinde“, wie er oftmals gelobt worden sei, so Block.

Nicht zuletzt für sein langjähriges Engagement zugunsten der DJK verlieh ihm Oberkreisdirektor Herbert Raus im Namen des Bundespräsidenten im Jahr 2000 das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der Schmiede- und Schlossermeister hatte sein handwerkliches Geschick beim Aufbau der Kletterstrecke in der kleinen Sporthalle unter Beweis gestellt und auch 2011 das Euro-Kunstwerk nach dem Entwurf von Herbet Bley umgesetzt. Sein Wissen gibt er auch an Schüler der Schweiß-AG der Oberschule Bösel weiter.

Bösel habe ihm „viel gegeben“, bedankte sich Franz Seppel für diese „imponierende Auszeichnung“. Das „menschliche Miteinander“, die Zusammenarbeit mit der politischen wie der kirchlichen Gemeinde – es sei keinesfalls selbstverständlich, dass es „so gekommen ist, wie es gekommen ist“. Besonders bedankte sich Franz Seppel bei seiner Frau und seiner Familie, ohne die es nicht gegangen wäre.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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