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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Gemeinde Bösel erklimmt 8000er

03.01.2018

Bösel Das Jahr 2017 hat in der Silvesternacht sein gewohnt großes Finale erlebt. Zeit für einen Rückblick auf das Jahr in Zahlen, Daten und Fakten in der Gemeinde Bösel. Im vergangenen Jahr zählte die Gemeinde erstmals mehr als 8000 Bewohner. Mit Stichtag 20. Dezember wohnten in der Gemeinde 8046 Menschen, gab die Gemeindeverwaltung jüngst bekannt.

Damit kann die Gemeinde einen deutlichen Schub verzeichnen, den es in den vergangenen 17 Jahren nicht gegeben hatte. Sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass nach langer Stagnation wieder Wohngebiete ausgewiesen worden waren.

Diese Nachfrage sei weiterhin spürbar, betonte Bürgermeister Hermann Block. So wurden 2016 insgesamt 27 gemeindeeigene Wohnbaugrundstücke verkauft, 2017 waren es bis zum 20. Dezember insgesamt 45. In Petersdorf (Mitte-West) ist noch ein Grundstück im  Baugebiet Petersdorf-Mitte-West verfügbar. Ein neues Baugebiet in der Nähe befindet sich im Bauleitverfahren. Dort sollen die Bauherren im Herbst starten können. „Nachfrage nach Grundstücken gibt es schon“, so Block.

Gertrud Funke älteste Einwohnerin

Insgesamt 94 Geburten verzeichnete die Gemeinde bis zum 20. Dezember 2017 – 50 Mädchen und 44 Jungen. Das bedeutete einen Zuwachs von 18 gegenüber dem Vorjahr.

Sterbefälle wurden 60 dokumentiert, 13 weniger als im Vorjahr. Der Geburtenüberschuss beträgt damit 34. Im Vorjahr lag der bei drei.

45 Ehen oder Lebenspartnerschaften wurden im Böseler Standesamt geschlossen, drei mehr als noch in 2016.

Die älteste Einwohnerin ist Gertrud Funke, die am 11. September 2017 97 Jahre alt wurde. Als jüngste Einwohnerin erblickte Clea Koppenberg am 6. Dezember das Licht der Welt.

Geehrt werden konnten 48 80-Jährige, 24 Böseler wurden 85 Jahre und elf 90 Jahre alt. Ein Jubilar wurde zum 95. Geburtstag beglückwünscht. 97-Jährige gibt es gleich vier in der Gemeinde Bösel.

22 Ehepaare feierten im vergangenen Jahr ihre Goldene Hochzeit (50 Jahre) – neun mehr als im Vorjahr. Ihre Diamantene Hochzeit (60 Jahre) feierten drei Ehejubilare – zwei mehr zum Vorjahr. 2017 konnte kein Paar die Eiserne Hochzeit feiern.

In Bösel Nord II sind noch 17 Wohnbauplätze verfügbar, aber auch noch neun Grundstücke reserviert. In Bösel Nord I ist noch ein Grundstück frei, eines dazu noch reserviert. Auch in Bösel habe sich damit das Angebot an Wohnbauflächen deutlich reduziert.

Insgesamt hat es laut Gemeindeverwaltung im vergangenen Jahr 13 Anträge für den Neubau von Mehrfamilienwohnhäusern und 34 für Einfamilienhäuser gegeben. Sechs Anträge betrafen den An-, Um- oder Ausbau von Wohnhäusern, zwölf Mal wurde der Bau von Geschäftshäusern oder Häusern zur gewerblichen Nutzung beantragt sowie 13 landwirtschaftliche Bauvorhaben. Insgesamt lag die Zahl der Bauanträge bei 104, im Vorjahr waren es 111. Bauanzeigen gab es 27, ebenso wie im Vorjahr.

Auch Tanzgruppen sind in der DJK Bösel aktiv – der größte Verein in der Gemeinde. BILD: Wolfgang Alexander Meyer

DJK größter Verein in der Gemeinde

In der Rangliste der Mitgliederzahlen in den sporttreibenden Vereinen steht die Gemeinde Bösel wieder an dritter Stelle der Städte und Gemeinden im Landkreis Cloppenburg. Insgesamt 2650 Vereinsmitglieder zählte die Gemeinde im vergangenen Jahr – fast 35 Prozent der Einwohner. Damit ist mehr als jeder dritte Einwohner der Gemeinde in einem oder in mehreren Sportvereinen organisiert.

Der größte Verein in der Gemeinde ist nach wie vor die DJK TuS Bösel mit rund 1040 Mitgliedern. Mit einigem Abstand folgt der SV Bösel mit 646 Mitgliedern und der SV Petersdorf mit 454 Mitgliedern.

Um schnellstmöglich weitere Baugebiete entwickeln zu können, hat die Gemeinde im vergangenen Jahr mehr als 1,5 Millionen Euro in die Bodenvorratspolitik investiert.

Aber auch neue Gewerbegebiete sollen ausgewiesen werden. Denn sowohl in Petersdorf als auch in Bösel sind viele Gewerbeflächen veräußert worden. Für das mögliche Gewerbegebiet in der Nähe des Kalksandsteinwerks, das sich derzeit noch in der politischen Beratung befindet, gebe es noch „erheblichen Abstimmungsbedarf“, so der Bürgermeister.

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