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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Mit Fördergeld zum Trimm-Pfad

18.10.2017

Bösel Projekte haben Vereine in Bösel einige auf dem Zettel: Die Schützen wollen – neben weiteren Vorhaben – ihre Sanitäranlagen in der Schützenhalle behindertengerecht umgestalten. Mehrere Vereine im Verbund überlegen, einen Trimm-dich-Pfad in Bösel zu errichten. Woran es hängt, ist häufig das Geld. Fördermittel könnten da gerade recht kommen.

Ein Topf ist das EU-weite Leader-Programm. Darüber informierte am Montag Petra Hinrichs vom Regionalmanagement Soesteniederung, das beim Landkreis Cloppenburg angesiedelt ist, auf der Vollversammlung des Gemeindejugendrings. Vorsitzende Petra Oltmann konnte auch Bürgermeister Hermann Block und dessen allgemeinen Vertreter Rainer Hollje begrüßen.

Im Leader-Programm habe es bislang keinen Förderantrag aus der Gemeinde Bösel gegeben. „Deshalb wollen wir das Programm gerne vorstellen“, sagte Bürgermeister Block. Das Programm diene der Förderung des ländlichen Raums. „Die Gemeinde will gerne Anträge von Vereinen unterstützen“, so Block.

Leader sei eine Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft und der Entwicklung des ländlichen Raums unter Beteiligung der Bürger, Einrichtungen und Akteure der Region, machte Hinrichs deutlich. Die Beratung für die Projektidee übernimmt das Regionalmanagement. Als Entscheidungsgremium ist die Lokale Aktionsgruppe (LAG) zuständig, Bewilligungsbehörde ist das Amt für regionale Landesentwicklung.

Termine für 2018

Die Termine für das kommende Jahr wurden auf der Versammlung bekannt gegeben. Die nächste Vollversammlung ist für den 22. Januar geplant. Am 27. Februar ist eine Auffrischung der Hygienebelehrung gem. § 43 Infektionsschutzgesetz. Am 10. Juni steigt die dritte Auflage des BiB-Events. Am 23. Juni können die Ferienpässe abgeholt werden, die Aktionen zum Ferienpass beginnen am 28. Juni. Am 22. Oktober ist eine Vollversammlung.

Grundlage für eine Förderung ist das regionale Handlungskonzept der Soesteniederung. Vier Handlungsfelder sind als Ziele festgelegt: Ortsentwicklung und -gestaltung, Klima/Umwelt, Kultur und Tourismus sowie die regionale Wirtschaftsentwicklung. Gefördert werden können Neubaumaßnahmen, Umgestaltungen, Anschaffungen, Gutachten, Konzepte, Schaffung von Netzwerken oder auch soziale Projekte. Der Fördersatz beträgt 30 Prozent für Vereine. Der Mindestförderbetrag liegt bei 2500 Euro, dies entspricht einen Gesamtkostenbetrag von 8333 Euro. Der Höchstförderbetrag beträgt 100 000 Euro. Die Förderung ist kombinierbar mit Landes- oder Bundesmitteln und Stiftungsgeldern, aber nicht mit anderen EU-Mitteln. Für kleinere Projekte gibt es einen sogenannten „Soestetopf“.

Gefördert werden könnten etwa der Bau eines Fitnessparcours, einer Grillhütte, einer Begegnungsstätte, Anpflanzungen, die Installation von behindertengerechten Sanitäranlagen, von Spielgeräten oder Wanderwegen. Sogar die Parkplatzgestaltung könne aus diesem Programm kofinanziert werden. Leader-Förderungen habe es etwa für den Erlebnispfad an der Thülsfelder Talsperre gegeben, für den Umbau des barocken Kirchhofplatzes der St.-Andreas-Kirche Cloppenburg, den Sinnesgarten beim Umweltzentrum Stapelfeld und für den Fitnessparcours im Stadtpark Friesoythe.

GJR-Vorsitzende Petra Oltmann erinnerte im Anschluss an das zweite BiB-Event, das im Juni über die Bühne gegangen war. Die Vereine waren sich in der Rückschau darüber einig, dass die Aktionen zu weit auseinander gezogen waren. Man strebe für das kommende Event einen zentralen Punkt an. Oltmann forderte die Vereine auf, sich Aktionen für diese Veranstaltung und die Ferienpassaktionen auszudenken.


Mehr Infos: (Bereich Wirtschaft/Gewerbe, Wirtschaftsinformationen)   www.lkclp.de 
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