• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Trockenheit hält Region im Griff

14.08.2018

Bösel Die ungewöhnlich trockene Witterung stellt Maisanbauer und Landhändler vor große Herausforderungen. Das wurde auf dem ersten Maisfeldabend in diesem Jahr, zu dem die Schneidkruger Genossenschaft GS agri eG nach Bösel geladen hatte, offensichtlich.

Etwa 70 Landwirte nutzten die Gelegenheit und informierten sich direkt vor Ort. In diesem Jahr wurden dabei einige Traditionen gebrochen. Geschuldet war dies den extrem trockenen Wetterbedingungen. Statt im September wurde nun kurzfristig der August zur Information ausgewählt, denn auch die Ernte wird sehr viel früher stattfinden. Und: Erstmalig fand der Maisfeldtag nicht direkt am Feld statt. Denn kurz vor Veranstaltungsbeginn setzte der lang ersehnte Regen ein und zwang zur kurzfristigen Verlegung in die Böseler Geschäftsstelle. Die Experten hatten jedoch zahlreiche Pflanzen und Informationen zur Demonstration mitgebracht.

Die Fragen „Wie geht man mit den extrem trockenen Wetterbedingungen um und wie geht es weiter?“ beherrschten den Abend. Sie wurden gemeinsam erörtert und diskutiert. Der Fokus lag dabei auf den Themen der Ernte und der Verwertung der teilweise geschädigten Maisbestände.

Markus Meyer, Ackerbauberater am Böseler Standort der GS agri, ging anhand exemplarischer Maispflanzen auf das Thema des optimalen Häckseltermins ein. Ob Siliermittel das Futter verbessern können, wusste Josef Fischer, Biogasberater der GS agri, zu erläutern. Auf Besonderheiten bei der Verfütterung des beeinträchtigten Maises ging Manfred Blömer (GS agri) ein.

Schließlich zeigte sich der Ackerbauexperte Frank Pelk (GS agri) auch als Wetterexperte. Er erklärte den Landwirten den Verlauf des Jetstreams und kam zu der Erkenntnis, dass die trockene Witterung wohl noch längere Zeit andauern wird. Auch der Regen würde daran nicht viel ändern. Umso wichtiger sei daher die weitere Planung der Arbeiten auf dem Acker. Frank Pelk ging nicht nur auf die richtige Art der Bodenbearbeitung ein, sondern gab auch wichtige Tipps zur Aussaat verschiedenster Haupt- und Zwischenfrüchte. Da das Gelingen der Aussaat immer auch von der Bodenfeuchtigkeit abhängt, sollte jeder genau die Wetterentwicklung an seinem Standort beobachten.

Am Ende der Veranstaltung stellte Jürgen Diers, Abteilungsleiter der GS agri, kurz die „GS Futterbörse“ vor. Ziel soll es hier sein, direkt vor Ort über die GS-Geschäftsstellen Angebot und Nachfrage nach Grundfuttermitteln zu bündeln und zu vermitteln. Insbesondere bei der Vermittlung von Ackerflächen zur Futtergewinnung könne die GS agri den Landwirten dann mit Rat zur Seite stehen.
 Interessierte Besucher haben an weiteren Terminen die Möglichkeit zur persönlichen Information und zum Austausch mit Fachkollegen: Am Dienstag, 14. August, um 19 Uhr in Molbergen, Versuchsfeld am Kreisel Claas Weser-Ems, sowie am Mittwoch, 15. August, um 19 Uhr in Schneiderkrug am Mischfutterwerk.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.