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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Millionen-Investition In Bösel: Bahnhofstraße soll umfangreich saniert werden

12.06.2019

Bösel Wie wenig sich doch die Ansichten geändert haben, obwohl rund fast 50 Jahre dazwischenliegen: die Bahnhofstraße früher und heute. Auffällig ist allerdings, dass sich auf dem linken Bild die Fahrbahn augenscheinlich in einem guten Zustand befindet. Das kann man aktuell nicht mehr von allen Teilen behaupten.

Deshalb soll die Bahnhofstraße im Zuge der Städtebauförderung umfangreich saniert werden. Die Gemeinde Bösel war jüngst in das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen worden. Eine Million Euro stehen als Förderung in diesem Jahr zur Verfügung.

In die bauliche Aufwertung der Bahnhofstraße sollen insgesamt rund 1,3 Millionen Euro fließen. Insgesamt sollen in den nächsten acht bis zehn Jahren Investitionen in Höhe von rund 7,5 Millionen Euro Missstände in der Gemeinde beseitigen. In diesem Zuge soll auch die Kreuzung Friesoyther Straße/Am Kirchplatz/Overlaher Straße angegangen werden. Hier möchte die Gemeinde einen Kreisverkehr einrichten – allerdings kann dieser selber nicht aus den Mitteln der Städtebauförderung mitfinanziert werden, sondern nur die baulichen Nebenanlagen.

Die Gemeinde Bösel möchte daher gemeinsam mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lingen eruieren, ob es eine „gemeinsame Lösung“ geben kann, wie Bürgermeister Hermann Block auf NWZ-Nachfrage sagte. Dass dort dringender Sanierungsbedarf besteht, sieht auch die Polizei. Die Kreuzung war in den vergangenen Jahren Unfallhäufungsstelle, zuletzt aber nicht mehr. Das unter anderem deshalb, weil es dort weniger als fünf Verkehrsunfälle innerhalb eines Jahres mit Verletzten gegeben hatte, informierte Polizeisprecherin Maren Otten auf NWZ-Nachfrage.

Der Gemeinderat wird sich gleich nach der Sommerpause mit der städtebaulichen Erneuerung des Ortskerns befassen. Unter anderem bereitet die Verwaltung eine Modernisierungsrichtlinie für Wohn- und Geschäftsgebäude vor, die etwa Förderquoten für private und geschäftliche Sanierungsmaßnahmen verbindlich festlegt.

Auch muss das Sanierungsgebiet klar umrissen werden. Das neue Pfarrheim, das ja mit finanzieller Unterstützung aus der Dorferneuerung errichtet werden soll, wird aus dem Geltungsbereich des Sanierungsgebietes herausgenommen. Das ist notwendig, weil eine Doppelförderung ausgeschlossen ist.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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