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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Im Klostergarten tut sich was

31.03.2018

Bokelesch Der Klostergarten beim historischen Informationspunkt der Friesischen Johanniter in Bokelsch wird umgestaltet. Kürzlich haben sich Mitglieder des Fördervereins Johanniterkapelle Bokelesch und des Imkervereins Barßel dort zum Arbeitseinsatz getroffen. Ziel war es, mit der Umgestaltung des Gartens beim Informationszentrums Bokelesch zu beginnen. Für die Streuobstwiese seien Hochstammobstbäume alter Sorten gepflanzt worden, teilte Joachim Bunger vom Informationszentrum mit. Ferner sei die Fläche für eine Wildblumenwiese vorbereitet und Buchenhecken gesetzt worden.

Und auch der Naturschutzbund (Nabu) war bereits fleißig. So hatte er bereits ein Storchennest aufgestellt. Ein Bienenwagen war durch den Imkerverein aufgestellt worden. Jetzt würden noch das Aufstellen von Sitzgruppen und eines Insektenhotels, zweier Hinweistafeln und die Pflanzung einer Johannisbeerenhecke und einer Wildrosenhecke anstehen, sagte Joachim Bunger. Zudem wird ein Wanderweg vom Gelände des Infozentrums zum Klosterbusch, als Verbindung zu den bestehenden Wanderwegen, erstellt.

Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Mai beendet werden. Das Informationszentrum beginnt die neue Saison dann nach Ostern und ist jeweils mittwochs, freitags und sonntags in der Zeit von 14 bis 18 Uhr für Interessierte geöffnet.

Den Klostergarten in Bokel­esch gibt es bereits seit 2012. Einen Plan, wie der Garten aussehen sollte, hatte seinerzeit Ratsherr Franz Hericks erstellt und Anfang 2012 vorgestellt. Vier verschiedenen Themenbeete waren angelegt worden – mit Pflanzen, die typischerweise in Klostergärten wuchsen. So gibt es seitdem einen Küchengarten, einen Mariengarten sowie zwei Heilpflanzengärten.

Neben den Beeten sollten auch eine Sitzecke und ein Brunnen errichtet werden. Umrandet wurde der Garten mit einer etwa 60 Zentimeter hohen Buchenhecke. Am 17. Juni 2012 war es dann soweit. Der Klostergarten wurde fertiggestellt und der Brunnen installiert. Dabei handelte es sich um eine Nachbildung eines historischen Brunnens.

Gebaut hatte den Klosterbrunnen Helmut Pahl aus Wittensand. Der Brunnen, der von den vier Beeten eingefasst wird, ist 1,50 Meter tief und mit einem Sicherungsgitter versehen.

Im Jahre 2013 wurde dann eine neue 120 Meter lange Rotbuchenhecke gesetzt. Gepflanzt wurde sie um das von der Gemeinde durch Tausch erworbene und hergerichtete unmittelbar an der Klostergarten grenzende Grundstück (1700 Quadratmeter). Dieses dient seitdem der Erweiterung des Klostergartens.

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