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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Rollende Redaktion: Bürgerbus auf der Wunschliste

01.07.2011

BARßEL Viel Lob für das Lebensumfeld in Barßel gab es am Donnerstag von zahlreichen Besuchern der Rollenden Redaktion der NWZ  auf dem Wochenmarkt in Barßel. Vorschläge zur Verbesserung der Infrastruktur hatten viele Gesprächspartner der NWZ -Redakteure Heinz-Josef Laing und Thomas Neunaber mitgebracht.

Ganz oben auf der Wunschliste steht eine deutliche Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs. Vor allen Dingen ältere Barßeler klagen über mangelnde Busverbindungen nach Leer, Friesoythe oder Westerstede. So schlug Anneliese Brendel, Mitglied des Seniorenbeirates vor, in Barßel einen Bürgerbus einzusetzen. Gerade im Herbst und Winter seien viele Senioren auf öffentliche Verbindungen und Hilfen angewiesen. Brendel: „Eine solche Hilfe könnte ein Bürgerbus sein, mit dem innerhalb der Gemeinde Fahrten zu Einkäufen oder Arztbesuchen angeboten werden.“ Zunächst müssten der Bedarf ermittelt und Erfahrungen aus anderen Gemeinden eingeholt werden.

Auch Werner Reckling (69) und Günter Reinecke (76) möchten mehr Angebot für Senioren. Sie setzen auf den Bürger- oder Anrufbus: „Wir sind von den Zielen in Ostfriesland praktisch abgeschnitten.“ Bei Bürgermeister Bernd Schulte haben sie wegen einer anderen Sache vorgesprochen. Es geht um die Bereitstellung von Räumen für ein barrierefreies Seniorenbüro. Reinecke: „Wir benötigen eine Anlaufstelle mit festen Sprechzeiten für Senioren.“ Bernd Schulte kennt das Problem: „Wir kümmern uns bereits darum,“ sagte er anschließend gegenüber der NWZ .

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Das Thema Arztversorgung in der Gemeinde Barßel beschäftigt ebenfalls viele Menschen. Das wurde am Stand der Rollenden Redaktion deutlich. Siegfried Heinel (63) vermisst Fachärzte. So fehlten HNO-Arzt, Urologe, Augenarzt oder Kardiologe: „Wir müssen nach Westerstede oder Friesoythe fahren.“ Das sei für ältere Menschen wegen der mangelnden Mobilität oftmals problematisch.

Das Thema Sicherheit brennt vielen Barßelern auf den Nägeln, obwohl die Polizei eine Gruppe Jugendlicher ermittelt hat, die für rund 30 Einbrüche, Diebstähle und Sachbeschädigungen verantwortlich sein soll. Ebenfalls ermittelt wurde ein junger Mann, der die zahlreichen Brandstiftungen der jüngsten Zeit in Barßel verübt haben soll. Helene Elsen (71): „Alleine bei uns im I. Hüllenweg sind viele jugendliche Mopedfahrer unterwegs. Es ist laut und unruhig. Ich wünsche mir, dass die Polizei mehr Präsenz zeigt.“ Dunkle Ecken am Sportplatz an der Kampstraße zögen die Jugendlichen magisch an.

Ein Kino vermisst hingegen Elisabeth Schulte (58). Sie ist einst aus Irland in die Gemeinde gezogen und hat hier geheiratet: „Barßel ist herrlich. Hier ist immer etwas los. Leider gibt es hier kein Kino. Ich muss deshalb nach Westerstede oder Leer fahren.“ Maria Kröger (85) hat ein ganz spezielles Problem: Sie kann mit ihrer Gehhilfe nur sehr schlecht den Bahnübergang an der Straße „An der Bahn“ überqueren. Tiefe Schlaglöcher erschweren das Vorwärtskommen. Luzia Burmann (63) kann an Barßel nichts aussetzen: „Ich freue mich auf das Schützenfest jetzt am Wochenende.“

Bessere Radwege im Gemeindegebiet, insbesondere in Elisabethfehn, wünscht sich Marianne Hoffmann (73) aus Barßel. „Manche Radwege sind fast schon Buckelpisten“, so die Rentnerin.

Hermann Sybrandts (51), stellvertretender Gemeindebrandmeister in Barßel, ist enttäuscht von der CDU im Barßeler Rat, die den millionenteuren Neubau des Feuerwehrhauses in Barßel propagiert. „Ich würde mir wünschen, dass stattdessen mit dem billigeren und ausreichenden An- und Umbau des Feuerwehrgebäudes begonnen wird“, so der Barßeler. Seine Feuerwehrkameraden würden ähnlich denken, sagt der stellvertretender Gemeindebrandmeister.

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2900
Thomas Neunaber Barßel/Saterland / Redaktion Münsterland
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