• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Naturschutz: Bunte Flatterbänder für bessere Überlebenschance

12.05.2016

Saterland Daniela Schütte aus Scharrel hat die Aktion „Kids for Kitz“ geplant und organisiert, bei der alle Kindergärten aus der Gemeinde Saterland mit den jeweiligen Hegeringen zusammenarbeiten. Hintergrund ist, dass im Frühjahr ab dem Monat April die Zeit beginnt, in der jährlich tausende von Rehkitzen, Junghasen, Bodenbrüter den Mähtod erleiden. Ein rückläufiger Trend ist trotz des Einsatzes neuer Suchmethoden nicht zu erkennen.

Ohne Vorwarnungen sollte keine Wiese und kein Getreidefeld gemäht werde, weil dies ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz wäre, heißt es von Seiten des Hegerings Ramsloh. Verantwortungsvolle Landwirte geben vor dem Mähen dem jeweiligen Jagdpächter Bescheid, damit diese Flächen vorher abgesucht werden können.

Und genau an dieser Stelle möchte der Hegering mit Unterstützung der Kindergärten den Jungtieren eine bessere Überlebenschance bieten. Gleichzeitig sollen die Kinder das Zusammenspiel von Mensch, Natur und Kreatur besser verstehen und erkennen, dass die Natur geschützt und erhalten werden muss. Die Hegeringe der Gemeinde haben Material für etwa 450 Wildscheuchen an die Kindergärten verteilt. Daraus basteln die Kinder die erforderlichen Flatterbänder und auffällige Fahnen, die an Stöcke gebunden werden, um das Wild zu vergrämen. Anschließend erfolgt die Verteilung der Wildscheuchen auf die 17 Reviere im Saterland und Neuscharrel.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Damit die Kinder sehen, wozu sie die Tütenstöcke gebastelt haben, haben die Hegeringe die Kindergärten zu Terminen eingeladen. Sie wollen mit den Kindern zusammen Wiesen absuchen und Wildscheuchen aufstellen. Rehmütter setzen ihre Kitze vorwiegend in waldnahe Wiesen ab.

Die Kleinen sind dank ihres gefleckten Fells bestens getarnt. Bei Gefahr ducken sich die Kitze im Gras und verharren regungslos. Es ist eine angeborene Überlebenstaktik, die aber ins Unglück führt, wenn der Landwirt die Wiese mäht, so der Hegering. Beim Nähern einer Mähmaschine haben sie keine Chance. Sie geraten ins Mähwerk, werden zerstückelt oder bleiben schwerst verletzt zurück. Das zerkleinerte Fleisch oder der verweste Kadaver können mit Erregern ins Grünfutter gelangen und bei Nutztieren kostspielige und tödliche Krankheiten auslösen.

Einige Jäger des Hegerings Ramsloh haben jetzt die Kinder des St. Jakobus Kindergartens bei ihrer Waldwoche am Hollener See besucht. Sie waren begeistert von den Tierpräparaten der „Rollenden Waldschule“, die Daniela Schütte und Gerd Kröger (Hegering Ramsloh) von der Jägerschaft Cloppenburg besorgt hatten. Dabei wurden auch die Flatterbänder gebastelt.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.