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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Nachbesprechung: Cityfeste 2011 und 2012 auf der Baustelle?

03.12.2010

CLOPPENBURG Die erhöhten Standgebühren haben dafür gesorgt, dass das Cityfest 2010 mit einem nur kleinen Defizit abgeschlossen worden ist. Stand das Minus 2009 noch bei rund 8700 Euro, waren es im vergangenen Jahr rund 2000 Euro, hieß es am Mittwoch bei der Nachbesprechung im Hotel Taphorn mit rund 25 Beschickern und Vereinsvertretern.

2009 – also vor der Erhöhung der Gebühren – hatten 39 Getränkestände 51 558 Euro, 14 Imbissstände 10 664 Euro, zehn sonstige Stände 633 Euro und der Citylauf 3259 Euro in die städtischen Kassen gespült. Diesen Einnahmen von 66 116 Euro standen Ausgaben von 74 836 Euro gegenüber.

2010 sorgen „nur noch“ 37 Getränkestände für 56 944 Euro, 14 Imbissstände für 12 786 Euro, zehn sonstige Stände für 763 Euro und der Citylauf für 4215 Euro. Die Einnahmen beliefen sich auf 74 710 Euro, die Ausgaben auf 76 694 Euro. Größter Einzelposten waren hierbei die Musikgruppen mit 18 100 Euro.

„Es gibt einen Ratsbeschluss, dass Cityfest möglichst kostendeckend und nicht zu Lasten des Steuerzahlers zu veranstalten“, rechtfertigte der Vorsitzende des städtischen Ausschusses für Familie, Soziales, Jugend, Sport, Kultur und Markt, Ludger Koopmeiners, noch einmal die gestiegenen Standgebühren.

„Briefkasten“-Wirt Peter Blase sprach sich in diesem Zusammenhang dafür aus, Betreibern, die selbst hinter dem Tresen stünden und beispielsweise mit Cloppenburger Spezialitäten dem City-Fest Lokalkolorit verliehen, Sonderkonditionen einzuräumen. Es sei schade, wenn sich – wie in diesem Jahr beispielsweise Wein- und Feinkost Lichtfuß – inhabergeführte Stände auf Grund der höheren Gebühren vom Cityfest zurückzögen.

Paul Koopmann und Erich Jaquet vom Cloppenburger Bürgerschützenverein, der in Höhe des wenig frequentierten Eberborgbrunnens einen Stand betreibt, reklamierten darauf hin auch günstigere Bedingungen für die Vereine.

Der städtische Marktmeister Egon Meyer-Pölking reagierte skeptisch auf die Vorschläge, diese seien durch die Entgeltordnung gar nicht abgedeckt: Wenn jeder irgendwelche Sonderkonditionen für sich reklamiere, „kommen wir aus dem Thema gar nicht mehr heraus“.

Das Cityfest sei – so Cheforganisator Klaus Niemann – auch deshalb so erfolgreich, weil es den Spagat zwischen Tradition und Kommerzialisierung hinbekommen habe. „Wir dürfen nicht in Beliebigkeit verfallen.“

Dennoch mahnte das Vorstandsmitglied der Wirtschaftsgemeinschaft, Andreas Raker, die Erstellung eines Marketing-Konzepts für das Cityfest an. Mit Gourmet-, Vereins- oder Jugendmeilen könnten möglicherweise die wenig besuchten Straßeneingänge wiederbelebt werden.

Grundlegende Gedanken müsse man sich – so Erster Stadtrat Andreas Krems – zumindest zu den beiden kommenden City-Festen machen. Schließlich sei die Umgestaltung und Sanierung der Langen Straße in 2011 und 2012 in vollem Gange.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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