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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Mr. Pius mit Festakt in Ruhestand verabschiedet

20.10.2018

Cloppenburg Mit einem Festakt ist Hermann Schröer als Stiftungsvorstand und Geschäftsführer des St. Pius-Stifts in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden. Gut 180 Gäste aus Caritas, Kirche, Politik, Verwaltung, Wirtschaft sowie Mitarbeiter des Hauses gratulierten Schröer im Saal Taphorn für 35 Jahre engagierter und erfolgreicher Tätigkeit für das St. Pius-Stift.

In seiner Begrüßungsansprache blickte Edmund Sassen, Vorsitzender des Stiftungsrates, auf die Geschichte des Hauses zurück, dessen positive Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich von Schröer geprägt worden sei. Während im Jahr 1983 das Pius-Stift 20 Mitarbeiter und acht Ordensschwestern beschäftigte, beträgt die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heute gut 600. Schröer und sein Team seien immer vorangegangen und hätten in die Zukunft investiert. Dies werde auch anhand der erheblichen baulichen Investitionsbeträge deutlich, die sich in den vergangenen Jahrzehnten auf circa 45 Millionen Euro belaufen hätten, so Sassen.

In seinem Festvortrag „Caritas und Altenpflege – eine ständige Herausforderung?!“ betonte Caritasdirektor Dr. Gerd Tepe, dass die Altenpflege auch aus christlicher Überzeugung zum Kern der Caritasarbeit gehöre und forderte eine strukturelle Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege. Die Kranken- und Pflegekassen müssten sich ihrer Pflicht bewusst werden und den Pflegeeinrichtungen alle tatsächlichen Kosten erstatten, so Dr. Tepe. Im Anschluss überreichte er gemeinsam mit Edmund Sassen als Auszeichnung für seine besonderen Verdienste und Leistungen das Ehrenzeichen in Gold des Deutschen Caritasverbandes an den sichtlich überraschten Hermann Schröer.

Der Geehrte dankte seinen Wegbegleitern und Mitarbeitern für die Unterstützung und das große Vertrauen. Ein besonderer Dank galt auch den Ordensschwestern der Thuiner Franziskanerinnen, die viele Jahre die Arbeit im St. Pius-Stift mitgeprägt haben. Er kritisierte aber auch die Einführung des Marktes in der Pflege und betonte, dass aufgrund des Personalmangels in der Pflege dringender Handlungsbedarf bestehe.

Einen ganz besonderen Dank richtete Schröer an seine Frau Gisela, die ihn immer unterstützt und den Rücken für seine zahlreichen Aktivitäten frei gehalten habe. Hermann Schröer wird seine Aufgaben im Februar vollständig in die Hände seines Nachfolgers Matthias Hermeling übergeben.

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