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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Mr. Pius geht nach 35 Chef-Jahren in Rente

28.07.2018

Cloppenburg Dem Mangel an Pflegekräften entgegentreten, für die Mitarbeiter ein offenes Ohr haben, die Erweiterung des St.-Pius-Stifts mit all seinen Einrichtungen meistern, eine gute Ausbildung sicherstellen: Die Aufgaben, die Hermann Schröer (64) als Vorstand des St.-Pius-Stifts und als Geschäftsführer aller dazugehörigen Einrichtungen an seinen Nachfolger übergibt, sind gewaltig. Und doch scheinen diese Aufgaben für Matthias Hermeling genau richtig zu sein. Der Nachfolger von Schröer wurde am Freitagmorgen in einem Pressegespräch vorgestellt.

Hermeling übernimmt zum 1. Oktober den Vorstand der Stiftung sowie die Geschäftsführung des Servicehauses in Cloppenburg und des Seniorenstifts St. Franziskus in Molbergen. Schröer wechselt zum 1. März in den Ruhestand und bleibt bis dahin Geschäftsführer der Sozialstation und des St.-Antonius-Stifts in Emstek.

„War’s das schon?“, hatte sich Hermeling gefragt, bevor er sich für das St.- Pius-Stift entschied. „Mein Ziel war es, eine größere Einheit zu führen“, sagt der 48-Jährige. Das dürfte ihm mit dem Schritt nach Cloppenburg gelungen sein, denn zurzeit ist er noch Geschäftsführer (seit 2012) der im Vergleich zum Pius kleineren Seniorenresidenz Waldschlösschen in Stenum. Er lebt mit seiner Familie in Loy (Gemeinde Rastede). Hermeling wuchs in Friesoythe auf, legte sein Fachabitur in Cloppenburg ab und sammelte erste Erfahrungen im medizinischen Bereich während des Zivildienstes beim Deutschen Roten Kreuz in seiner Heimatstadt. „1993 bin ich aus dem Landkreis weg. Es fühlt sich ein bisschen an, als würde ich wieder nach Hause kommen“, sagte Hermeling.

Für seine Ausbildung zum Krankenpfleger verschlug es ihn nach Wehnen, an die jetzige Karl-Jaspers-Klinik, wo der zweifache Familienvater bis 2001 als Krankenpfleger arbeitete. Es folgten zwei Studienabschlüsse und damit einhergehend erste leitende Positionen in der Pflege.

Die Suche für einen Schröer-Nachfolger habe bereits Ende 2017 begonnen, erläutert Edmund Sassen vom Stiftungsrat des St.-Pius-Stifts beim Pressetermin. Der Prozess sei vom Stiftungsrat und einem Beratungsunternehmen eng begleitet worden. Dank der Übergangslösung bis zum 1. März könne Schröer Hermeling einarbeiten und die begonnenen Baumaßnahmen weiter begleiten. Konkret sollen an der Straße „Am Bült“ Plätze in der Tagespflege und im betreuten Wohnen entstehen. Zudem sei in einer Einrichtung „Am Alten Wasserwerk“ die Schaffung von 24 Plätzen im ambulanten Wohnen geplant. Da man sich Zuschüsse vom Land erhoffe, sei dieses Vorhaben aber noch in der Beantragung.

Schröer führt das Pius-Stift seit 1983. Er habe die Einrichtung als Teamplayer mit allen Mitarbeitern zu seiner Größe und Anerkennung in der Bevölkerung verholfen, lobte Sassen. Auch der Blick nach vorne stimme den Stiftungsrat dank des Nachfolgers positiv.

Er wolle für Verlässlichkeit stehen, versprach Hermeling. „Ich möchte für die Belegschaft da sein, meine Tür steht immer offen“, sagte der 48-Jährige, der auch für die Angehörigen und Pflegebedürftigen immer ein offenes Ohr haben will.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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