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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Ausstellung: Berühmteste unbekannte Fotografin der USA

01.10.2020

Cloppenburg Eine umfassende Werkschau der „berühmtesten unbekannten Fotografin“ Amerikas (H. Kramer, New York Times) zeigt der Kunstkreis Cloppenburg vom 4. Oktober bis 8. November in der Kunsthalle im Bahnhof, Bahnhofstraße 82. Die Arbeiten der deutsch-amerikanischen Künstlerin Evelyn Hofer (1922 bis 2009) zählten zu den wichtigsten weiblichen Positionen der jüngeren Fotografie-Geschichte, heißt es in der Ankündigung. Sie bestächen durch Intensität und Klarheit der Formauffassung. In Zusammenarbeit mit der Galerie m in Bochum und in einer Reihe mit bedeutenden Ausstellungsorten wie dem Museum Kurhaus Kleve, dem Museum Moderner Kunst Wörlen Passau, der Fotostiftung Schweiz Winterthur, der Art Collection Deutsche Börse Eschborn kämen Arbeiten von internationalem Format nach Cloppenburg.

Hofer wurde 1922 in Marburg/Lahn geboren, schon 1933 gab die Familie die deutsche Staatsbürgerschaft auf und emigrierte zunächst nach Madrid, 1936 dann in die Schweiz. 1942 folgte die Familie dem Vater nach Mexiko-Stadt, 1946 zog die junge Fotografin nach New York. Hier lebte sie fast 60 Jahre. Nach Anfängen in der Modefotografie arbeitete sie fortan als freie Fotografin, u.a. für Vogue und Harper’s Bazaar, Time Life Magazine und The New York Times Magazine. Sie pflegte langjährige Freundschaften zu Künstlern wie Richard Lindner, Saul Steinberg, Andy Warhol und Hans Namuth.

Ausgedehnte Reisen führten sie schon in den 1950er Jahren nach Istanbul, in den Libanon, nach Italien und Paris. Es entstanden umfangreiche Bücher, u.a. The Pleasures of Mexico (1957), The Stones of Florence (1959), Dublin. A Portrait (1967).

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1960 wurden erstmals im Rahmen einer Gruppenausstellung Arbeiten im New Yorker MOMA gezeigt, 1974 folgte die erste museale Einzelausstellung im Art Institute of Chicago. In späteren Jahren entstanden Porträtserien zu Basque People (1980), People of Soglio (1990). Eine letzte eigenständige fotografische Serie von acht Stillleben entstand 1996/97 in New York.

2005 zog Hofer nach Mexiko-Stadt, in Coyoacán starb sie am 2. November 2009. Eine erste Retrospektive wurde 1994 im Musée de l’Elysée Lausanne gezeigt, weitere u.a. 2004 im Kunsthaus Aargau, im Fotomuseum Den Haag (2006), in der Villa Stuck in München (2015).

 Die Ausstellung ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung (Telefon 0 44 71/ 188-11 13) zu sehen.

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