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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

WG-Bewohner können am 1. September einziehen

27.08.2019

Cloppenburg Als eine hervorragende Ergänzung zu den bestehenden Pflegeangeboten des St.-Pius-Stifts bezeichnete Stiftungsvorstand Matthias Hermeling die erste Seniorenwohngemeinschaft in Cloppenburg, die am Sonntag offiziell eingeweiht wurde. Die Investitionskosten in Höhe von drei Millionen Euro seien hier gut angelegt. „Es ist ein gelungenes Projekt“, sagte er. 2016 starten die ersten Planungen, am 1. September soll der Wohngemeinschaft mit den ersten Mietern Leben eingehaucht werden.

Auf 311 Quadratmetern Wohnfläche sind vier Wohngemeinschaften für jeweils sechs pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren (ab Pflegegrad zwei) entstanden. Dazu gibt es einen geschützten Garten, um auch dem Bewegungsdrang von dementiell Erkrankten gerecht zu werden.

Pius-Pflegedienstleiter Aloys Freese freute sich in seinen Begrüßungsworten über die zentrale Lage der Wohngemeinschaften – nahe dem ZOB, Am alten Gaswerk 4. „Diese Menschen gehören in die Mitte der Gesellschaft“, sagte er. „Die zukünftigen Mieter sollen hier ein selbstbestimmtes und selbstbestimmendes Leben führen“, machte er deutlich. Auch Familienangehörigen, Nachbarn und Freunden der Mieter stünden die Türen zu den Wohngemeinschaften für Besuche offen.

Alltagsbegleiter und eine Präsenzkraft in der Nacht sorgen dafür, dass es den Bewohnern gut geht. Im Erdgeschoss sind speziell ältere Senioren mit Demenz untergebracht, im Obergeschoss Senioren mit körperlichen Einschränkungen. Von den 30 einzustellenden Mitarbeitenden haben bereits 15 die Arbeit aufgenommen.

Hermann Schröer (CDU), stellvertretender Bürgermeister und Landrat, überbrachte die Glückwünsche von Stadt und Landkreis. „Als jüngste Stadt und als jüngster Landkreis Deutschlands nimmt hier die Zahl der Hochbetagten überproportional zu“, sagte er. Als Konsequenz daraus habe der Kreis eine Demografiestrategie entwickelt. „Der altengerechte Landkreis ist von zentraler Bedeutung für die Weiterentwicklung“, machte er deutlich. Ziel sei – aufbauend auf den bestehenden Aktivitäten – die altengerechte Weiterentwicklung der Infrastruktur und Netzwerke des Landkreises. „Diese Wohngemeinschaft ist ein wichtiger Baustein zur Umsetzung der Demografiestrategie.“

In den Mittelpunkt seiner Segnungsworte stellte Dechant Bernd Strickmann das Zitat aus dem Galaterbrief „Einer trage des anderen Last“. Er wünschte den Mitarbeitenden und den Bewohnern dazu Gottes Segen.

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