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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Bauarbeiten an Kreuzung dauern bis Mitte November

16.08.2019

Cloppenburg Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft sollen die Autos wieder über die dann frisch sanierte Kreuzung an der St.-Andreas-Kirche rollen und damit auch wieder den Rubel in die Kassen der Einzelhändler rollen lassen. Das hat Bauamtsleiter Armin Nöh jetzt bei einem Vor-Ort-Termin an der Kreuzung Löninger Straße/ Eschstraße/ Kirchhofstraße/ Löninger Straße mitgeteilt.

Die Bauarbeiten hatten Anfang Juli begonnen, die Kreuzung sei für die nötige Sanierung „komplett abgeräumt“ worden, sagte Nöh. Seit Anfang August sind bereits die Kanalarbeiten abgeschlossen. Der Regenwasserkanal wurde auf 150 Metern erneuert, der Schmutzwasserkanal auf einer Länge von 125 Metern. So sei gewährleistet, erläuterte Nöh weiter, dass die Leitungen beispielsweise auch mit extremen Wetterlagen – sprich übermäßig viel Regen – klarkommen. Außerdem bietet die komplette Aufarbeitung der Kreuzung die Möglichkeit, die Versorgungssysteme – Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation – zu sanieren und zu optimieren.

Neue Lichtsignalanlage

Anfang August sei außerdem mit dem Wiederaufbau der Fuß- und Radwege begonnen worden. An der Kreuzung wird das Ampelsystem modernisiert und damit leistungsfähiger. Durch die Sanierung ist es möglich, so Nöh weiter, die Fahrbahnmarkierungen neu zu ordnen, den Unter- und Oberbau an die heutigen Fahrbahn-Belastungsklassen anzupassen und dank der neuen Asphaltdecke komfortabler Rad zu fahren. So werden rund 550 Quadratmeter Pflaster erneuert und auf etwa 1500 Quadratmetern neuer Asphalt aufgebracht, rechnet der Bauamtsleiter vor.

Einige Kritiker

Und trotz der ganzen Vorteile, die die neu sanierte und optimierte Kreuzung einmal bringen soll, stehe die Stadtverwaltung aufgrund der langen Sperrung der Kreuzung in der Kritik, berichtet Nöh. Anwohner würden sich auf den Ausweichstrecken über mehr Verkehr und Lärm beschweren, die Einzelhändler fürchteten um ihren Umsatz. „Bisher konnten wir das Anliegen und die Sanierung aber ganz gut verkaufen“, findet Nöh. Er rechnet jedoch damit, dass die Beschwerden nach den Ferien zunehmen – weil dann wieder mehr Cloppenburger auf den Straßen der Soestestadt unterwegs sein werden.

Unter Beobachtung

Dass die Baustelle gerade wegen ihres Aufwands nicht ganz alltäglich ist, dürfte die Anwesenheit des Kampfmittelräumdienstes unterstreichen. „In der Nähe des Telekommunikationskastens wurde vor einigen Jahren eine englische 250-Kilo-Bombe gefunden. Deswegen wurden wir bei den Kanalarbeiten täglich von den Mitarbeitern des Kampfmittelräumdienstes begleitet“, erläuterte Nöh. So lange noch „in der Tiefe“ gearbeitet werde, schaue der Experte in jeder Aushebung nach auffälligen Verfärbungen – die auf ein Kampfmittel im Boden hindeuten könnten. Die Baustelle musste zusätzlich durch einen Archäologen begleitet werden.

Kosten werden geteilt

Die Gesamtkosten für die Sanierung des Verkehrsknotenpunktes liegen bei 930 000 Euro – die Stadt zahlt davon 470 000 Euro, der Landkreis übernimmt 460 000 Euro. Bis Mitte November haben die Mitarbeiter der Firma Stegemann an dieser Großbaustelle noch eine Menge zu tun.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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