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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Ehemalige Lehrlinge fit für die Zukunft

13.08.2018

Cloppenburg Kreishandwerksmeister Günther Tönjes sprach am Samstag in der Cloppenburger Stadthalle 200 Lehrlinge frei. „Ihr könnt stolz sein auf eure Ausbildung, und stolz ist auch das Handwerk in der Region“, sagte der Kreishandwerksmeister in seinen Grußworten. Zahlreiche Ehrengäste nahmen an der Lehrlingsfreisprechung teil.

Für die ehemaligen Auszubildenden ist die Freisprechung ein einmaliges Ereignis. Die Stadthalle war voll besetzt, da auch viele Eltern, Freunde und Bekannte an der Veranstaltung teilnahmen. „Heute feiern wir Ihre Freisprechung, weil sich das Handwerk nicht von guten Traditionen verabschiedet. Sie werden heute von Ihren Pflichten gegenüber Ihrem Meister entbunden“, betonte der Kreishandwerksmeister.

Unter den 200 Lehrlingen waren 73 Frauen. „Sie haben die Chance ergriffen, handwerkliche Berufe, die häufig als typische Männerberufe gesehen werden, zu erlernen“, sagte Tönjes. Er würde sich freuen, wenn die neuen Gesellen ihren zukünftigen Beruf in der Heimat ausüben würden. Dies sei auch erforderlich um dem hohen Bedarf an beruflich qualifizierten Fachkräften gerecht zu werden. „Wir brauchen in unserem Landkreis junge, engagierte Handwerkerinnen und Handwerker, die mit Freude und Elan an ihre Arbeit gehen“, betonte Tönjes.

Das deutsche Handwerk habe einen hervorragenden Ruf, man vertraue dem Wissen und der Kompetenz. Sein Dank galt allen ausbildenden Betrieben, den Prüfern sowie den Lehrern der berufsbildenden Schulen und den Eltern als Wegbegleiter.

Nach alter Tradition wurden die Lehrlinge freigesprochen: Dabei erhoben sie sich von den Plätzen und Kreishandwerksmeister Tönjes schlug mit einem Hammerschlag die Lehrlinge frei. Zuvor hatte der Bürgermeister der Gemeinde Essen, Heiner Kreßmann, die Glückwünsche der Gemeinden und Städte des Landkreises überbracht. „Sie können stolz sein und auf eine erfolgreiche Zukunft schauen“, so der Bürgermeister. Kreßmann machte jedoch auch deutlich, dass stetige Fort- und Weiterbildung notwendig sei. Ähnlich drückte sich Heinz Ameskamp von der BBS Technik aus. Er sprach im Namen aller berufsbildenden Schulen. Das duale Ausbildungssystem habe einen hohen Stellenwert. „Seien Sie stolz auf das Erreichte“, sagte Ameskamp. Gute Handwerker würden gesucht.

Kammerpräsident Manfred Kurmann machte die Bedeutung des Handwerkes deutlich. Im Kammerbezirk gebe es 12 500 Handwerksbetriebe mit 90 000 Beschäftigten und 7800 Lehrlinge mit einem Umsatz von zehn Milliarden Euro. „Bleibt der Heimat treu“, so der Appell von Kammerpräsident Kurmann.

Anschließend wurden die Diplomträger der Gesellenprüfung ausgezeichnet: Rene Voßmann (Bösel), Tabea Schopp (Lembruch) Viktoria Schwefer (Löningen), Philipp Hoffmann, (Cappeln), Leon Wieghaus (Falkenberg), Hendrik Thoben (Vrees), Tammo Conrads (Bösel) und Lukas Kock (Garrel).

Den Gesellenbrief überreichten Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Hoffschroer und die entsprechenden Obermeister der einzelnen Gewerke. Musikalisch begleitet wurde die Lehrlingsfreisprechung von der Gruppe Stimmenbar.

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