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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Einsatz von Kompaktmasten wird geprüft

29.03.2018

Cloppenburg Den Einsatz von so genannten Kompaktmasten beim Bau der geplanten Strom-Höchstspannungsleitung Conneforde-Cloppenburg-Merzen will der Netzbetreiber Tennet prüfen. Das gab die hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher nach einem Runden Tisch im Cloppenburger Kreishaus bekannt. Diesen hatte die Löningerin zur geplanten 380-kV-Leitung organisiert, die ab 2024 Strom durch den Landkreis Cloppenburg führen soll.

Breher hatte Vertreter des Bundesverbandes Kompaktleitung eingeladen, um den Bürgerinitiativen, den Bürgermeistern der betroffenen Städte und Gemeinden, dem Landrat mit der Kreisspitze und ihren Landtagskollegen aus dem Kreis Cloppenburg die verschiedenen Möglichkeiten des Freileitungsbaus darzustellen. Nach Ansicht des Bundesverbandes Kompaktleitung hat der Einsatz von Kompaktmasten zahlreiche Vorteile. So sei nicht nur eine geschlossenere Bauweise mit einen sehr schlanken Mastfuß möglich, sondern vor allem könne dadurch eine deutlich geringere Trassenbreite erreicht werden.

Zudem würden Kompaktmasten geringere elektromagnetische Felder und niedrigere Koronageräusche verursachen. Insgesamt stelle der Einsatz gegenüber Stahlgittermasten eine schonendere Alternative dar und würde zu einer besseren Akzeptanz bei den Betroffenen führen.

„Ich bin mit dem klaren Auftrag angetreten, die Belastungen der vom Netzausbau unmittelbar betroffenen Menschen möglichst gering zu halten. Deshalb muss beim Netzausbau der Einsatz der neuesten Technologien konsequent verfolgt werden“, so Breher. Eine Möglichkeit hierfür sei der Einsatz von Vollwand-Kompaktmasten aus Stahl und Beton. Jedoch seien die bisherigen Informationen des Vorhabenträgers widersprüchlich gewesen und hätten nicht zur Vertrauensbildung beigetragen.

Die anwesenden Vertreter von Tennet erklärten, dass für die konkrete Untersuchung bislang belastbare Unterlagen fehlten, die der Bundesverband Kompaktleitung bzw. die Kompaktmasthersteller jetzt nachreichen müssten.

„Wir haben lange genug rumgeeiert. Was wir und die Betroffenen jetzt brauchen, sind klare und nachvollziehbare Informationen“, so Breher. Am Ende müsse die bestmöglichste Lösung für Mensch, Tier und Umwelt gefunden werden. Breher: „Dazu müssen alle Optionen auf den Tisch und alle Beteiligten ihre gemachten Zusagen einhalten.“

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Landkreis Cloppenburg | Tennet | CDU

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