• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Abrissbagger stehen vorerst still

01.02.2019

Cloppenburg Das St.-Josefs-Hospital wird den Generalplan zum millionenschweren Umbau und zur Sanierung im zweiten Bauabschnitt noch einmal überarbeiten. Das kündigte Klinik-Geschäftsführer Lutz Birkemeyer am Donnerstag in einer Pressemitteilung an.

Eigentlich sollte der Abrissbagger bereits einen erheblichen Teil der Altbausubstanz dem Erdboden gleich gemacht haben, um Platz für den Neubau des zweiten Teilabschnitts zu schaffen. Die Abbrucharbeiten verzögern sich jedoch derzeit.

Hintergrund: Die Klinikleitung – so Birkemeyer – habe sich die Planungen nochmals intensiv angesehen und festgestellt, dass sich von der Erstellung der Pläne im Jahr 2014 bis heute „sehr positive und weitreichende Entwicklungen“ eingestellt hätten. Einerseits seien medizinische Leistungsbereiche hinzugekommen, andererseits die Versorgungszahlen stationärer Patienten seit der Planungsphase bis heute um circa 20 Prozent angestiegen. Die bestehende Planung trage diesen Entwicklungen nicht adäquat Rechnung.

Daher habe das St.-Josefs-Hospital das niedersächsische Sozialministerium als zuständige Behörde gefragt, ob eine Überarbeitung der Planungen angesichts dieser veränderten Rahmenbedingungen möglich sei. „Das Sozialministerium hat uns auf Nachfrage bestärkt, diesen Weg zu gehen. Daher prüfen wir gerade das sogenannte Funktions- und Raumprogramm, welches Grundlage für die Planungen des Neubaus ist“, so Birkemeyer.

Mit überarbeiteten Planungsskizzen und einer entsprechenden Kostenschätzung werde die Klinik erneut auf das Ministerium zugehen und ausloten, inwieweit die Überarbeitung der Planungen umgesetzt werden könnte. „Letztlich geht es auch im erheblichen Maße um Fördermittel, die aller Voraussicht nach durch die neuen Planungen aufgestockt werden müssen“, so Birkemeyer. Die Abbrucharbeiten und somit der Baustart für den zweiten Teilabschnitt der Baumaßnahme verschöben sich daher voraussichtlich in die zweite Hälfte des Jahres 2019 hinein.

„Natürlich hätten wir die Maßnahme gerne direkt im Anschluss an die bisherigen Arbeiten weiter umgesetzt“, betonte Birkemeyer. Andererseits wolle man in der Zielperspektive einen Neubau realisieren, der sich optimal auf die Bedürfnisse der Patienten in der Region ausrichte und den Mitarbeitern sehr gute Arbeitsbedingungen verschaffe. Daher sei der zeitliche Verzug hinnehmbar.

Der erste Teilabschnitt der großen Umbau- und Sanierungsmaßnahme am Cloppenburger Krankenhaus ist seit Frühjahr 2018 in Betrieb. Anschließend folgten vorbereitende Arbeiten für den Beginn des zweiten Teilabschnitts. So wurde zum Beispiel die alte Notaufnahmestation als Räumlichkeit für das Krankenhauslabor saniert und neu hergerichtet. Außerdem ist die bisherige Station für geburtshilfliche und gynäkologische Patientinnen in eine freigewordene Station des Hochhauses umgezogen.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04471 9988 2801
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.