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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Pflegeausbildung auf neue Füße stellen

15.09.2018

Cloppenburg Um die ab dem 1. Januar 2020 vorgeschriebene generalistische Pflegeausbildung im Landkreis Cloppenburg umsetzen zu können, ist nun das Katholische Bildungszentrum für Pflegeberufe im Landkreis Cloppenburg ins Leben gerufen worden. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben das Krankenhaus St.-Josefs-Hospital und das Altenheim St.-Pius-Stift unterzeichnet. Das geht aus einer Pressemitteilung der Schwester-Euthymia-Stiftung hervor, die derzeit die Pflegeschule St. Franziskus betreibt.

Bereits im Juli 2017 wurde das Pflegeberufreformgesetz auf Bundesebene beschlossen. Es sieht vor, dass ab dem 1. Januar 2020 der Abschluss der Pflegeausbildung als „Pflegefachfrau“ oder „Pflegefachmann“ erfolgt. So soll es den bisher getrennt ausgebildeten Altenpflegern oder Krankenschwestern möglich sein, in allen Versorgungsbereichen zu arbeiten – in der stationären Akutpflege, in der stationären Langzeitpflege und in allen ambulanten Pflegeeinrichtungen.

Nicht nur die Ausbildungsreform, auch der Personalmangel in der Region habe es nötig gemacht, die Ausbildungssituation „auf Effizienz und Sinnhaftigkeit hin zu untersuchen und neu auszurichten“, heißt es in der Pressemitteilung. Sowohl die Ausbildung der Gesundheits- und Pflegekräfte als auch die Ausbildung in der Schule für das Alten- und Pflegeheim und rund 40 weitere Einrichtungen in der ambulanten und stationären Altenhilfe finden im selben Gebäude auf dem Krankenhausgelände statt.

„Die Sicherstellung der Nachwuchskräfte in der Pflege ist eine der zentralen Herausforderungen für uns als Krankenhaus. Ich sehe eine Chance in der generalistischen Ausbildung und glaube damit die Attraktivität des Pflegeberufes aufgrund der verbesserten Flexibilität in der Berufswahl steigern zu können. Dass es uns gelungen ist, auf örtlicher Ebene eine Kooperation mit dem St.-Pius-Stift zur gemeinsamen Ausbildung der Pflegekräfte zu schließen, ist ein großer Erfolg und verbessert unsere Positionierung im umkämpften Markt um den intensiv umworbenen Nachwuchs“, sagte Lutz Birkemeyer als Geschäftsführer des St.-Josefs-Hospitals Cloppenburg.

„Mit der generalistischen Pflegeausbildung werden die Auszubildenden flexibler ausgebildet als in den bisherigen Berufsausbildungen Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Kinderkrankenpflege, so dass für die zukünftigen Pflegefachfrauen und -männer ein leichterer Wechsel zwischen den pflegerischen Versorgungsbereichen im Gesundheitswesen möglich ist“, findet Dr. Beate Schulte, Leiterin der Berufsfachschule Altenpflege des St.-Pius-Stifts.

„Die Kooperation der beiden Schulen ist konsequent und ein richtiger Schritt, um die Ziele der generalistischen Ausbildung und damit die Aufwertung der Pflegeberufe zu erreichen. Allerdings ist auch durch die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung sicherzustellen, dass es nicht zu einer Niveauabsenkung für das Berufsfeld Altenpflege kommt. Der vorliegende Entwurf der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung ist in diesem Bereich dringend nachzubessern“, kritisiert Hermann Schröer, Vorstand des St.-Pius-Stifts.

Bis zum Start des ersten gemeinsamen Ausbildungslehrgangs am 1. April 2020 soll die Zeit genutzt werden, um sich in die Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen und die zu vermittelnden Inhalte und Stundenpläne einzuarbeiten.

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