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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

„Ideologie bestimmt Handeln“

28.10.2019

Cloppenburg Kritik an der Wiederansiedlung des Wolfs hat der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Cloppenburg, Bernd Kurmann, geübt. „Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung steht der Wiederansiedlung des Wolfes ablehnend gegenüber. Das Handeln der Politiker sollte stets von der Mehrheit der Menschen mitgetragen sein und nicht von der Ideologie einzelner bestimmt werden. Beim Thema Wolf bestimmt die Ideologie eindeutig das Handeln“, sagte Kurmann am Sonntag bei der Eröffnung der Ausstellung „Natürlich - Nachhaltig! Jagd im Oldenburger Münsterland“ im Kreishaus. Die Ausstellung, die bis zum 15. November zu den Öffnungszeiten zu sehen ist, gibt Einblicke in das Jagdwesen im Oldenburger Münsterland: Geschichte, Jägersprache, Brauchtum, Naturschutz, Hege, Jagdpraxis, Wildzubereitung, Rezepte.

Die Ausstellungseröffnung war Teil des dritten Jagd- und Umwelttags, der am Sonntagmorgen mit einer von Pfarrer Thomas Kathmann zelebrierten Hubertusmesse in der Basilika Bethen begann. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von der Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Garrel. Bei der Ausstellungseröffnung im Kreishaus sprach neben dem Cloppenburger Jägerschafts-Chef Kurmann auch dessen Vechtaer Kollege Heinrich Voet: „Wildtiere in der Natur erleben, Pflanzen und Bäume des Waldes kennenlernen, Wissenswertes über Jagdausübung, Hege- und Naturschutzmaßnahmen sowie jagdliche Einrichtungen erfahren: Unter dieser Überschrift steht die Ausstellung“, so Voet.

Lobende Worte sprach Erster Kreisrat Ludger Frische als Vertreter der Kreisverwaltung: „Die Jagd leistet einen Beitrag zum Umweltschutz. Sie unterstützt die Natur, pflegt und erhält wichtiges Brauchtum und leistet einen wertvollen kulinarischen Beitrag.“

Aufbau und Gestaltung der Ausstellung hatten viele fleißige Hände der Hegeringe in der Jägerschaft Cloppenburg unter Anleitung von Jörg Wolters übernommen. In mit einheimischen Gehölzen und Sträuchern aufwendig gestalteten Dioramen werden Präparate einheimischer Wildtiere im Wandel ihres Lebensraums gezeigt.

Zum Aktionstag gab es musikalische Beiträge der Jagdhornbläsergruppe der Hegeringe Altenoythe und Markhausen/Gehlenberg. Mit Falkner Hannes Gehlenborg aus Gehlenberg konnten die Besucher die Beizjagd hautnah erleben. Außerdem wurden Greifvögel vorgestellt.

Im Schießkino wurde so mancher Keiler virtuell erlegt. Die Caritas bot selbst gebaute Vogelkästen an. Der Landesfischereiverband und der Nabu informierten über ihre Arbeit. Vom Landkreis gab es Infos zur Förderung von Wallhecken und Streuobstwiesen.

Zudem erhielten die Gewinner des Malwettbewerbs ihre Preise. Den Hauptpreis – ein Fahrrad – gewann Emmi Kalvelage (9) aus Essen.

Unter dem Motto „Wild erleben, Wild zubereiten, Wild genießen“ veranstalten die Kreisjägerschaften, die Dehoga-Kreisverbände Cloppenburg und Vechta sowie der Verbund Oldenburger Münsterland noch bis zum 3. November die 8. Auflage der OM-Wildwoche. Diese umfasst Schnupperangebote der Hegeringe, um die vielen Facetten der Jagd kennenzulernen. Bei Revier- und Waldführungen haben Kinder und Erwachsene Gelegenheit, Wildtiere in der Natur zu erleben, Pflanzen und Bäume des Waldes kennenzulernen sowie Wissenswertes über Jagd, Hege- und Naturschutzmaßnahmen zu erfahren. 17 Restaurants aus dem Oldenburger Münsterland bereiten allerlei Spezialitäten aus Wild zu.

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