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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Museumsdorf Cloppenburg: Vierbeiner und Bienen beziehen tierische WG

15.04.2019

Cloppenburg Die vier Wochen alten Lämmer blöken in den Ställen des Hofes Awick, die Bienen erwachen so langsam aus ihrer Winterruhe und vorbei am Dorfkrug traben die beiden Alt Oldenburger Pferde Ben und Lenox vor einer Kutsche. Das Cloppenburger Museumsdorf ist an diesem Sonntag mit tierischem Leben gefüllt worden, erläutert Karin Dieckmann vom Museumsdorf-Team.

Mit Beginn des Frühlings werden traditionell im Freilichtmuseum wieder Tiere auf die Weiden gelassen, die zeitlich hierher gehören. So hat Schäfer Matthias Abeln von der Gesellschaft zum Erhalt bedrohter Haustierrassen (GEH) fünf Ziegen und ihre sieben Zicklein sowie sieben Mutterschafe und ihre 13 Lämmer mitgebracht. Die ersten Schaflämmer sind gerade vier Wochen alt, erzählt Abeln. Noch stehen sie im Stall des Hofes Awick, bald sollen sie auf die Weide. Der Dwergter Schäfer bringt auch noch zwei Hinterwälderrinder mit. Auch Schweine sollen in den nächsten Tagen noch dazu kommen.

In die historische Kulisse passen auch die Pferde der Rasse Alt Oldenburger. Sie wurden früher für die Feldarbeit vor den Pflug gespannt, erzählt Manfred Heimbrock aus Benstrup. Er hat insgesamt 19 Pferde dieser Rasse. „Die Alt Oldenburger sind sehr menschenfreundlich und sie wollen was tun. Die Pferde sind beleidigt, wenn sie im Stall bleiben müssen“, sagt Heimbrock, der die Pferde beispielsweise auch für Polizeieinsätze ausbildet.

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Um diesem Bewegungsdrang nachzukommen, spannt der Benstruper seine Pferde zum Beispiel vor Kutschen – bei Schützenfesten oder Hochzeiten. Auch im Museumsdorf sollen die Pferde vor der Kutsche sonntags ihre Runde drehen – wann genau, wird noch geplant, sagt Karin Dieckmann.

Zum ersten Mal in die tierische WG eingezogen sind zwei Bienenvölker von Werner und Ingrid Fendesack aus Bühren. Das Ehepaar imkert seit über 40 Jahren. Etwa 15 000 Bienen leben jetzt kurz nach der Winterruhe in den zwei Völkern. Im Sommer können bei gutem Wetter bis zu 50 000 Bienen durch das Museumsdorf schwirren, erzählt Werner Fendesack. Wenn die Obstblüte begonnen hat, muss er einmal wöchentlich nach den Tieren schauen.

Bis Oktober bleiben die tierischen Bewohner, sagt Museumsdorf-Mitarbeiterin Karin Dieckmann. Bis dahin haben die Tiere Zeit, die Weiden und Wiesen zu erkunden. Den Besuchern wird mit ihnen noch mehr Wissen über die historischen Ursprünge der Häuser und Höfe vermittelt.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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