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Aktualisiert vor 44 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Geplantes Ausflugslokal am Surfsee nimmt erste Hürde

10.12.2019

Cloppenburg Der Rat der Stadt Cloppenburg hat in seiner Sitzung am Montagabend den Bebauungsplan Nr. 135 „Höltinghauser See“ einstimmig beschlossen. Und damit auch dem Investor eines geplanten Ausflugslokals am sogenannten Surfsee ein positives Signal für sein Bauvorhaben gegeben.

Wie berichtet plant Hanns-Georg Heyng aus Vechta dort ein Lokal mit gut-bürgerlicher Küche. Vier Jahre dauert nun bereits der Entscheidungsprozess in der Stadt Cloppenburg. Zuletzt hatten sich Anwohner gegen das geplante Lokal ausgesprochen. So fragte auch Josef Beckmann, der Eigentümer eines Hauses am Höltinghauser Ring ist, in der Sitzung, wie die Stadt gewährleisten wolle, dass sich der geplante Betrieb verträglich in das Gebiet einfüge, so wie es in der Verwaltungsvorlage als Ziel formuliert ist.

Björn Drebbermüller, zuständiger Fachbereichsleiter, führte aus, dass die Planung eines Ausflugslokals keineswegs bedeute, dass dort eine Diskothek oder Vergnügungsstätte entstehe. Außerdem wies er darauf hin, dass im ersten Schritt nur der Bebauungsplan aufgestellt würde. Welche Vorschriften das geplante Vorhaben am Surfsee später konkret erfüllen muss, sei Gegenstand der Genehmigungen im Bauordnungsverfahren und nicht Teil des zu fassenden Beschlusses.

Der Sorge um zu viel Krach trat der beauftragte Schallgutachter Andreas Jacobs entgegen. Selbst unter den lärmtechnisch ungünstigsten Ausgangssituationen werde der Lärmgrenzwert beim ersten anliegenden Wohnhaus um drei Dezibel unterschritten. Außerdem ist laut Jacobs auch eine Nutzung der Außenterrasse bis 23 Uhr möglich, wenn beispielsweise eine durchsichtige Wand zur Höltinghauser Straße hin die Terrasse abschirmt.

Auch die Lärmbelastung bei Großveranstaltungen wurde untersucht, erläuterte Jacobs auf Nachfrage von Grünen-Ratsherr Michael Jäger. „Anwohner müssen höhere Werte bei seltenen Ereignissen akzeptieren. Solche Großveranstaltungen wären zulässig“, so Jacobs.

Sowohl UWG-Ratsfrau Doris Hellmann als auch CDU-Ratsherr Hermann Schröer zeigten Verständnis für die Bedenken der Anwohner. „Wir müssen den Spagat zwischen den Anliegern und dem Investor schaffen“, sagte Jan Oskar Höffmann (SPD).

„Was im Detail passiert ist Teil des Bauordnungsrechts“, versuchte Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) die Diskussion um die Lärmwerte einzufangen. Es ginge im ersten Schritt viel eher darum, eine Entscheidung zu fällen, ob so ein Ausflugslokal richtig für Cloppenburg ist oder nicht. „Wir müssen ein Signal geben“, so Wiese. Die Grundlage dafür sei da, die Auflagen würden später geregelt.

Diesen Ausführungen stimmt Lothar Bothe (SPD) zu. „Das Vorhaben ist eine Bereicherung für die Stadt“, so Bothe.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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