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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Schutzmaßnahmen: Am Arbeitsplatz droht Gefahr

07.12.2017

Cloppenburg Die Hände leuchten blau unter dem UV-Licht. Nicht überall. Da, wo die Haut braun scheint, ist beim Händeeinreiben kein Desinfektionsmittel aufgetragen worden, erklärte Arbeitsmedizinerin Dr. Ingrid Scheerhoorn den Erzieherinnen und Küstern aus Cloppenburg, die sich jetzt zu einer Fortbildung für Arbeitsschutz im Pfarrheim St. Augustinus eingefunden hatten.

Um ihre Beschäftigten für solche Gefahren zu sensibilisieren, hat der Verband der Deutschen Diözesen vor einigen Jahren ein Arbeitsschutzmobil für Unfallschwerpunkte entwickelt. Der umgebaute Kleinbus ist bundesweit zu Aufklärungsveranstaltungen unterwegs, vollgepackt mit Schulungsmaterial und Erste-Hilfe-Maßnahmen. Nun hat er in Wilhelmshaven, Damme, Delmenhorst, Oldenburg, Vechta, Löningen, Friesoythe und Cloppenburg Station gemacht.

Richtige Handdesinfektion gehört zum Arbeitsschutz, um Gefahren zu vermeiden. Die Hand verletzt beim Aussägen von Weihnachtssternen, das Auge verätzt durch Klarspüler aus der Spülmaschine, die Haut verbrüht nach einem Sturz mit einer heißen Kaffeekanne, die Rippen gebrochen nach einem Sturz von der Leiter beim Säubern der Dachrinne, das Bein gebrochen nach einem Sturz von der Treppe, Herzflimmern nach einem Stromschlag bei defekter Weihnachtsbeleuchtung – die Liste von Unfällen ließe sich beliebig fortsetzen. Die Folgen dieser banalen Ursachen können manchmal lange Arbeitsunfähigkeit und hohe Behandlungskosten sein.

Es sind alles reale Fälle, die in kirchlichen Einrichtungen vorgekommen sind und vor denen Andrea Schröder vom Medi-TÜV und Manfred Berkemeyer von der Beratungsstelle für Arbeitsmedizin und Arbeitsschutz im Bistum Osnabrück die Teilnehmer warnten. Bundesweit registriert die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, größter Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland, immerhin 800 000 derartige Unfälle.

Neben körperlichen Gefahren drohen Mitarbeitern auch psychische Belastungen wie Lärmbelästigungen, ständiger Termin- und Leistungsdruck sowie der Zwang ständiger Erreichbarkeit, machte Betriebsärztin Scheerhoorn deutlich.

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Je nach Teilnehmergruppe wird aus dem Bus herausgeholt, was den Arbeitsalltag betrifft. „Die Kettensägen haben wir heute nicht ausgepackt“, meinte Wilfried Heino von Medi-TÜV.


     arbeitsschutz-katholisch.de 

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