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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Amazon-Verteilzentrum geht an den Start

29.10.2019

Cloppenburg 8000 Quadratmeter misst die Halle im Gewerbegebiet am Brookweg in Cloppenburg. Auf großen Bändern werden dort seit ein paar Tagen nachts Paketsendungen sortiert. 150 Arbeitsplätze hat der Versandhändler und -Dienstleister Amazon dort geschaffen. Und in drei Schichten werden dort Paketsendungen sortiert und auf die Auslieferung an die Kunden vorbereitet, erläutert der Leiter des Verteilzentrums, Oliver Niewald (50). Am Montag verschaffte sich auf Einladung von Amazon Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) einen Überblick über das Unternehmen und die Arbeitsplätze.

Wiese begrüßte die Ansiedlung von Amazon in Cloppenburg und erinnerte an die Vorgeschichte: Nachdem Lidl ein größeres Logistikzentrum bezogen hatte, wurde die Immobilie verkauft. „Und wir haben es geschafft, Lidl an einem anderen Standort in Cloppenburg zu platzieren. Das ist auch schon eine Kunst. Es galt immerhin 16 Hektar Baufläche an einem Stück freizumachen. Eine Riesenaktion mit verschiedenen Eigentümern.“ Man dürfe nicht vergessen, dass die Stadt Cloppenburg finanziell mit Planungs- und Erschließungsdienstleistungen in Vorleistung getreten sei, sagte Wiese. „Es ist ja auch Wirtschaftsförderung.“ Die Zahl der Arbeitsplätze, die es bei Lidl gegeben hatte, seien erhalten worden. „Wir hatten immer argumentiert, das sich am Alt-Standort neue Firmen entwickeln.“ Das ist mit Amazon zweifellos geschehen. Es spreche für die Dynamik des Arbeitsmarktes in der Region, aber auch für das Unternehmen, dass die 150 Arbeitsplätze schnell besetzt waren. Verteilzentrums-Leiter Niewald bestätigt, dass die Arbeitsplätze bei Amazon bei den Bewerbern ein positives Image hätten: Sicher und gut bezahlt. Das Tempo, in dem die neuen Amazon-Arbeitsplätze besetzt worden waren, spräche dafür. „Wir hatten keine Probleme, Mitarbeiter zu bekommen.“

Die Auslieferungsfahrer für die zurzeit 200 Touren ab Cloppenburg sind Mitarbeiter von Dienstleistern, mit denen Amazon zusammenarbeitet. Sie sind mit Kleintransportern unterwegs, allerdings noch mit konventionellem Antrieb, erläuterte Niewald. Elektrofahrzeuge werde es vorerst nicht geben, weil die Reichweite der Elektrotransporter nur für Ballungsräume reichte nicht aber für ein ländliches Gebiet wie Cloppenburg praktikabel sei.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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