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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Betonpoller lösen hitzige Debatte aus

29.09.2017

Cloppenburg Sie sind groß, wiegen mehr als eine Tonne und sind kaum zu übersehen: Mehrere Betonpoller hat die Stadt an verschiedenen Standorten abgestellt, um das Cloppenburger Cityfest, das am Donnerstag begonnen hat, zu sichern. Vor allem Lkw-Anschläge wie in Nizza oder Berlin sollen so verhindert werden. Im Netz löste die Maßnahme, die der Stadt 15 000 Euro kostet, eine hitzige Diskussion aus.

Während ein Nutzer auf der Facebook-Seite von NWZonline schreibt, dass solche Betonblöcke eine noch größere Gefahr darstellen könnten, wenn sie gerammt werden, glauben andere, dass die Poller dafür sorgen, Menschen ein sicheres Gefühl zu vermitteln.

Auf NWZonline.de konnten die NWZ-Leser abstimmen: „Erhöhen Betonpoller die Sicherheit bei Großveranstaltungen?“ 27 Prozent fühlen sich durch den Einsatz der Betonpoller zumindest sicherer. 62 Prozent stimmten hingegen für „Nein, wer ein Verbrechen verüben will, findet immer einen Weg.“ Elf Prozent sind sich unsicher. „Wenn etwas passieren soll, passiert es. Auch mit Betonpollern“, sagt eine Facebook-Nutzerin.

Dass die Betonpoller Rettungsdiensten in Notsituationen den Weg versperren könnten, gibt ein anderer Internetnutzer zu bedenken: „Ich finde die Betonklötze nur furchtbar. Wenn im Inneren was passiert, dann kann man gar nicht so schnell Hilfe geben, man muss erst die Klötze mit schweren Geräten beiseite schaffen.“

Im Falle eines Notfalls können die Krankenwagen über Seitenwege wie den Rathausweg oder den Fortmannsweg anfahren, teilte die Stadt Cloppenburg mit. Falls die Feuerwehr einen Einsatz hat, wird sie mit ihrem Radlader die Betonpoller zur Seite schieben.

Zudem halten es einige Leser übertrieben bei der Veranstaltung Betonpoller aufzustellen, da es sich um ein Kleinstadtfest handelt.

Anna-Lena Sachs
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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