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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Wenn dem „Tatortreiniger“ was Tolles einfällt

01.12.2018

Cloppenburg Bereits zum fünften Mal hat der Verbund Oldenburger Münsterland den Innovationspreis verliehen. Am Freitagabend wurde Markus Kenter, AKE Zentri-Jet in Garrel, beim 16. Unternehmerabend Oldenburger Münsterland im Rasta- Dome Vechta mit dem Preis ausgezeichnet.

Jürgen Müllender, Vorstand der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg, würdigte das von Kenter entwickelte innovative Desinfektionsverfahren „Praxatin 3D Desinfektion“ als das „weltweit erste individuell konzipierte, fest installierte, automatisierte, dokumentierte und rückstandslose Desinfektionsverfahren“. Durch eine Vernebelungstechnik werden Raum, Luft und Flächen desinfiziert. Keime, Bakterien, Viren, Pilze, Biofilme und sogar Gerüche können damit ohne Chemikalien rückstandslos beseitigt werden.

Das prämierte Verfahren sei für Menschen und Tiere gesundheitlich unbedenklich und weitaus umweltfreundlicher, als die bekannten chemischen Lösungen. „Tatortreiniger“ und Innovator Kenter ist dabei ein Wiederholungstäter. Bereits im Jahr 2014 hatte er den Innovationspreis mit seinem damaligen Partner Stephan Luker und dem Unternehmen „Phoenix Fire Protect Development GmbH“, Thema Brandschutz, bekommen.

Bei der diesjährigen Innovation steht das Thema „Hygiene“ auf der Agenda, ein „Markt mit einem außergewöhnlich hohen Wachstumspotenzial in der hiesigen Lebensmittelindustrie, der Tierhaltung und vor allem im Gesundheitswesen“, so der Laudator. Müllender lobte Kenter vor allem als echten Typen und stolzen Südoldenburger, der stets nach innovativen, pragmatischen Lösungen strebe und mit seiner Heimat eng verwurzelt sei.

Seit 2014 wird der Innovationspreis Oldenburger Münsterland ausgelobt. Nicht zuletzt aufgrund der bekannten Untersuchung „Land mit Aussicht“ des Berlin-Instituts, in der das Oldenburger Münsterland als Vorbild für die Entwicklung ländlicher Räume in Deutschland beschrieben wird.

Renke Hemken-Wulf Friesoythe / Redaktion Münsterland
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