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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Versorgung: Hilfe auf dem Weg in die letzte Lebensphase

05.03.2019

Cloppenburg Als kreisweit erste „Beraterin in der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase“ hat jetzt Jutta Schultejans ihre Arbeit im Alten- und Pflegeheim St.-Pius-Stift Cloppenburg aufgenommen. Die 49-Jährige will es Senioren ermöglichen, ein nahendes Lebensende nach eigenen Wünschen zu gestalten.

Die Bewohner des Altenheims können auf Wunsch mit Schultejans klären, wie sie sich ihre Betreuung wünschen. Dazu gehören Behandlungs-, Versorgungs- und Pflegemaßnahmen. Denn viele Bewohner sterben direkt im Pflegeheim (40 Prozent), 47 Prozent dagegen im Krankenhaus, zehn Prozent zu Hause und keine drei Prozent im Hospiz.

Wie die Wachtumerin sagt, soll die Beratung dazu dienen, Krankheitssituationen besser anzunehmen, das Gefühl der Selbstwirksamkeit zu bewahren sowie die Autonomie und Lebensqualität zu fördern. An den Gesprächen können sich auch Bevollmächtigte, Betreuer, An- und Zugehörige beteiligen.

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Schultejans hat 23 Jahre als Altenpflegerin und fünf Jahre im ambulanten Hospizdienst gearbeitet. Dort hat sie auch Beratungen durchgeführt.

Während einer Beratung kann die Patientenverfügung – wenn sie denn vorliegt– ergänzt, besprochen und nach Bedarf erneuert werden. Ist keine vorhanden, kann eine erstellt werden. Auch die Frage nach dem Grad der medizinischen Behandlung klärt Schultejans auf Wunsch mit dem Arzt des Vertrauens. Damit im Ernstfall alle Bescheid wissen, werden die besprochenen Einzelheiten in einem Bogen zusammengefasst und im Notfall dem Rettungsdienst und dem Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Durch das neue Beratungsangebot entstehen für den Bewohner keine Mehrkosten.

Zu diesen Zeiten hat das Büro geöffnet: montags/mittwochs/donnerstags jeweils von 9 bis 14 Uhr; freitags von 9 Uhr bis 13.30 Uhr sowie nach vorheriger Rücksprache (Telefon 0 44 71/183-126; E-Mail: jutta.schultejans@pius-stift.de.

Soeke Heykes Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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