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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Nachhaltigkeits-Idee aus der Politik kommt gut an

18.07.2019

Cloppenburg Weniger Plastiktüten in der Cloppenburger Innenstadt – das möchte die Gruppe CDU/FDP/Zentrum im Cloppenburger Stadtrat erreichen und scheint damit den Nerv der Cloppenburger zu treffen. Wie berichtet hat die Gruppe einen entsprechenden Antrag an Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese geschickt.

Konkret fordern CDU/FDP/Zentrum, dass Einzelhändler, die auf Plastiktüten in ihren Läden verzichten, mit der Plakette „echt nachhaltig“ ausgezeichnet werden und Jute-Beutel erhalten. Eine Idee ist auch, biologisch abbaubare Bioplastiktüten oder Papiertüten zu entwickeln, so die Antragssteller.

„Es gibt genügend Alternativen zur Plastik-Tragetasche. Auch für Obst und Gemüse bieten sich beispielsweise Papiertüten an. Es muss nur ein Wille zur Veränderung vorhanden sein, um diese Problematik anzugehen. Und wenn dieser Wille nicht freiwillig vorhanden ist, dann muss er halt durch eine Verordnung herbeigeführt werden. Fakt ist: So wie es im Moment ist, so kann es mit dem Plastikmüll nicht weitergehen“, findet beispielsweise Stephan Hegger.

Positiv findet die Idee auch Andreas Scheffczyk aus Vahren: „Gute Idee. Einfach mal machen“, kommentierte er im sozialen Netzwerk Facebook. „Warum nicht ein Verbot deutschlandweit bei Einkaufsplastiktüten und bei Plastiktüten im Obst- und Gemüsestand, für Kunststoffbestecke und Plastikbecher ebenfalls“, fordert Fred Kamps in seinem Kommentar.

Nicht wirklich überzeugt von der Idee ist hingegen Facebook-Nutzer Andreas Pfannenschmidt. „Leider sind Papiertüten gegenüber Plastik ökologisch nicht wirklich vorteilhafter. Der Energieverbrauch zur Herstellung einer Papiertüte ist etwa doppelt so hoch. Außerdem reißt Papier sehr schnell und lässt sich somit weniger oft verwenden als Plastiktüten. Ökologisch sinnvoll ist es meines Erachtens, dauerhaft verwendbare Körbe und Taschen zum Einkaufen zu verwenden. Das geht meines Erachtens aber nur mit Einsicht und nicht mit Verboten.“

Ein anderer User kommentierte: „Ich finde man sollte das schon etwas differenzierter betrachtet. Papiertüten haben sicherlich einen schlechteren Co2-Abdruck nach einmaligen Gebrauch als Plastiktüten, die, wie bei uns, circa zehn Jahre lang benutzt werden. Obwohl wir natürlich meist mit Körbchen Einkaufen gehen. Vielleicht ist die Frage nicht, ob andere Materialen, sondern ob wir das was wir schon haben, nicht besser und langlebiger benutzen sollten. Weil eins ist sicher, egal ob Papier, Jute oder Plastik: Der langfristige Umgang mit dem was wir bereits haben, macht den Unterschied.“

Bei den Cloppenburger Einzelhändlern kommen die Ideen zu mehr Nachhaltigkeit gut an, berichtet die Eventmanagerin Lena Kessen von der Cloppenburg Marketing. Bei den regelmäßigen Treffen der Gruppe „Handelszentrum“ im Büro der CM sei der Vorstoß „echt nachhaltig“ positiv aufgenommen worden. „Wir schauen, wie die Wirtschaftsgemeinschaft und die Kaufleute weiter agieren können. Wir wollen eine gute Lösung für alle finden. Nachhaltigkeit ist in der Kaufmannschaft ein großes Thema“, bilanziert Kessen die Resonanz. Beim Mehrweg-Pfandbecher ist Cloppenburg schon einen Schritt weiter: Die Einführung des wiederbefüllbaren Bechers soll nach dem Ratsbeschluss von Anfang Juli von der Stadt in Gesprächen mit den Cloppenburger Gastronomen und Geschäften vorangetrieben werden. „Gemeinsam mit der Klimaschutzmanagerin der Stadt Cloppenburg arbeiten wir schon an dem Thema“, sagt Kessen.

Stück für Stück kommt der Umweltschutz auch in Cloppenburg an.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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