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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Ärger: „Das kann man mit uns nicht machen“

20.02.2016

Barßel Stinksauer auf die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Friesoythe (Wibef) sind die Mitglieder des Reha-Sportvereins Barßel. Grund ist die überraschende Kündigung des Nutzungsvertrages für die Überlassung des Allwetterbades Aquaferrum vom 19. November 2015. In diesem Vertrag wurde vereinbart, dass der Barßeler Reha-Verein im Friesoyther Bad jeden Mittwoch von 20 bis 21.15 Uhr jeweils die Schwimmbahnen 1 bis 3, beginnend ab dem 1. April 2016, für ihre Sportzwecke nutzen darf. Nicht nur im Nutzungsvertrag, sondern auch im Belegungsplan des Aquaferrums sind diese Zeiten für den Reha-Sportverein fest ausgewiesen.

Hintergrund: Das Barßeler Hallenbad, in dem der Verein eigentlich zu Hause ist, wird ab dem 1. April für rund sechs Monate wegen Renovierungsarbeiten geschlossen (die NWZ  berichtete). Für diese Zeit hatte der Vorstand eine neue Sportstätte gesucht und mit dem Aquaferrum auch gefunden.

In dem Kündigungsschreiben, das dem Verein nach § 11 des Nutzungsvertrages fast auf den Tag genau pünktlich sechs Wochen zum Quartalsende zugesandt wurde, führt Geschäftsführerin Heidrun Hamjediers als Gründe das neue Konzept des Aquaferrums ab Jahresbeginn an.

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Das Bad sei täglich bis 22 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet, und zudem seien für Mittwochabend auch andere Schwimmveranstaltungen (Kurse usw.) geplant. Es käme so zu einer Doppelnutzung, und damit wäre der Reha-Sportverein ja nicht einverstanden, heißt es in dem Schreiben von Hamjediers.

„Da der Verein auch noch keine Nutzungszeiten im Aquaferrum in Anspruch genommen hat, gibt es weiter nichts zur Vertragsauflösung zu klären“, heißt es weiter. Sie werde von der Zusammenarbeit Abstand, da keine Lösung in Sicht sei.

„Wir können diese Kündigung überhaupt nicht verstehen und sie ist für uns völlig unverständlich. Die Kündigung ist schon sehr merkwürdig und provokant“, ist der bisherige Vorsitzende Jakob Dusseljee erbost, der auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am Donnerstagabend aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt ankündigte (einen ausführlichen Bericht dazu gibt es in der Montags-Ausgabe der NWZ ).

Klar sei doch auch, dass gerade der Reha-Sport nur getrennt von anderen Nutzungsgruppen durchgeführt werden könne, widerspricht Dusseljee der Auffassung Hamjediers.

Auch Vorstandsmitglied Gerd Winkelmann gibt sich damit nicht zufrieden. „Das kann man mit uns nicht machen. Kurz vor Toresschluss wird so ein Vertrag sozusagen von der Wibef zerrissen.“

„Wir werden uns an den Bezirkssportfachverband wenden, um die Kündigung zu klären“, kündigte Winkelmann an.

„So kann man mit einem Verein, in dem auch gerade soziale Aspekte eine große Rolle spielen, nicht umgehen. Wir werden auf Vertragserfüllung bestehen“, sagte Vorstandsmitglied Manfred Lorentschat. Um die Rechtmäßigkeit der Kündigung zu klären, will der Reha-Sportverein Barßel nun einen Anwalt einschalten.

Heidrun Hamjediers reagierte auf Nachfrage der NWZ  überrascht. „Es ist schade, dass die Rehasportler den Weg über die Öffentlichkeit gehen. Eigentlich hatten wir vereinbart, noch einmal miteinander über das Thema zu reden.“ Denn, so Hamjediers, Herr Dusseljee habe sich kürzlich bei ihr gemeldet und erklärt, dass der Rehaportverein die Bedingungen nun doch akzeptieren wolle. „Da ich die Fristen einhalten musste, war das Kündigungsschreiben zu diesem Zeitpunkt allerdings schon unterwegs“, sagt Hamjediers.

Jonas Schönrock Barßel / Redaktion Münsterland
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