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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

FALLSCHIRMSPRUNG: „Das war einfach einmalig“

11.10.2006

CLOPPENBURG /KAMPE CLOPPENBURG/KAMPE - Behutsam hebt die Vereinsmaschine des Typs Cessna 206 der Fallschirmsportgruppe Wildeshausen vom Varrelbuscher Flugplatz ab. Rund 15 Minuten später hat die Maschine in Platznähe eine Höhe von 3000 Metern erreicht.

„Bist Du soweit?“, fragt der Luttener Ansgar Surmann mit lauter Stimme, um den dröhnenden Motor der Cessna zu übertönen. Alexander Wessels nickt. Zusammen mit Ansgar Surmann als seinem Tandemmaster wird der 21-Jährige aus Kampe gleich seinen ersten Fallschirmsprung wagen. Als Tandemmaster bezeichnet man den Piloten des Schirms, der mit seinem Passagier an einem Tandemsystem zur Erde gleitet. Rund eine Viertelstunde wurde Alexander von Tandemmaster Surmann am Boden in die erforderlichen Verhaltsweisen eingewiesen, um gut eine halbe Minute den freien Fall genießen zu können.

Danach öffnet sich in einer Höhe von rund 1500 Metern der extra große Tandemschirm und schwebt mit dem Duo noch etwa vier weitere Minuten in völliger Ruhe Mutter Erde entgegen.

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„Das war einfach einmalig“, ruft Alexander seinen Freunden auf dem Platz zu. Die Möglichkeit zu einem Tandemsprung steht nahezu jedem offen. Gesundheitliche Fitness und ein Alter zwischen 16 und 70 Jahren sowie ein maximales Körpergewicht von 90 Kilogramm seien die einzigen Voraussetzungen für den Sprung.

Auch das Absetzflugzeug ist inzwischen wieder gelandet und rollt zum Anfang der Bahn. Als der in Cloppenburg heimische Pilot Christopher Bergmann aus der Maschine steigt, wird er zunächst von einigen Flugplatzbesuchern kritisch betrachtet. Das hängt mit dem jugendlichen Aussehen des Luftfahrzeugführers zusammen. „Ich hab mich eben gut gehalten“, schmunzelt Christopher, der aber tatsächlich im Sommer gerade 19 Jahre alt geworden und somit einer der jüngsten Inhaber einer Privatpilotenlizenz in Deutschland ist. Der junge Abiturient gehört dem Luftsportverein Cloppenburg an und wird zukünftig regelmäßig die Fallschirmsportgruppe unterstützen und deren Springer in die Lüfte befördern. „Christopher macht seine Sache sehr gut“, lobt der Vorsitzende der Fallschirmsportgruppe Wildeshausen, Gisbert Brande, den jungen Mann und freut sich über die gute Kooperation mit den Fliegern von „der anderen Seite des Platzes".

In einem Alter von nicht einmal 14 Jahren infizierte Christophers Vater, selbst schon seit langen Jahren begeisterter Ultraleichtflieger, seinen Jungen mit dem „Fliegervirus“. Christopher trat sodann dem LSV bei.

Zunächst legte der junge Mann die Segelflugscheinprüfung ab, bis er schließlich die Motorseglerlizenz und die amtliche Erlaubnis zur Motorflugzeugführung von zunächst 750 und dann 2000 Kilogramm erhielt. „Wenn man Christopher sucht und ihn zu Hause nicht antrifft, dann muss man nur nach Varrelbusch zum Platz fahren“, verrät einer seiner Freunde.

www.lsv-cloppenburg.de

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