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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Erstes Auto: Den „Hansa“ hat er nie gefahren

03.11.2011

BARßEL Das erste eigene Auto durfte er noch gar nicht fahren, weil er damals noch keinen Führerschein besaß. Heino Weyland (72) aus Barßel kam als 18-Jähriger unverhofft zu einem „Hansa“ aus der gleichnamigen Autoschmiede in Varel (Kreis Friesland). Die wurde zwar schon 1930 geschlossen, jedoch wurden in den 1950-er Jahren noch Oldtimer der Marke gehandelt. Heino Weyland kaufte 1957 für 300 DM den „Hansa“, gab ihn aber schon eine Woche später zurück – mangels Fahrerlaubnis.

„Dieses Auto mit dem Holzspeichenlenkrad und den gelben Ledersitzen hat mir schon sehr gut gefallen.“ Heino Weyland erinnert sich gerne an diesen Oldtimer. Wenig später machte er dann doch seinen Führerschein. Als 1965 sein Onkel verstarb, überließ dessen Witwe, Weylands Tante Gesine Remmers, geborene Weyland, aus Barßel, dem Neffen das „Familienauto“, eine BMW Isetta.

Heino Weyland: „Das war schon ein richtiges Auto, aber eben doch sehr gewöhnungsbedürftig. So saß die Gangschaltung in der Türfüllung.“ Mit dem 13-PS-Auto hatte der junge Barßeler, der damals bereits bei der Gemeindeverwaltung tätig war, sehr viel Spaß. Zusammen mit seinen Freunden machte sich Heino Weyland an den Wochenenden gerne auf den Weg, um sich in den Tanzschuppen der Region zu vergnügen. Die BMW-Isetta war Weyland und seinen Freunden dabei stets eine verlässliche Beförderungsmöglichkeit. Dabei beschränkten sich die Ausfahrten nicht auf die Gemeinde Barßel und die Orte drum herum. Vor allen Dingen das benachbarte Ostfriesland zog damals die jungen Leute aus Barßel an.

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Drei Jahre lang tat die Isetta dem jungen Barßeler Verwaltungsmitarbeiter gute Dienste. Dann wurde das Auto verkauft – „für 400 Mark“, wie sich Weyland erinnert. Das nächste Auto war ein VW Käfer 1200. Für 1800 DM wechselte damals der Gebrauchtwagen den Besitzer. Heino Weyland: „Das war ein sehr zuverlässiges Auto. Der Motor ist auch im kalten Winter immer angesprungen.“ Rund 150 000 Kilometer hat er mit dem Käfer zurückgelegt. Weyland blieb der Marke treu, fuhr zeitweise auch ein VW-Cabrio.

Später war es auch mal ein Opel, der bei Weyland in Barßel in der Garage stand. Es handelte sich um ein Modell des legendären „Olympia Rekord“.

Später sattelte Heino Weyland auf Audi um. Dann folgte Mercedes. Heute fährt der frühere stellvertretende Gemeindedirektor aus Barßel einen Mercedes 220 mit Dieselantrieb.

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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