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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Der lange Marsch zum Schützenglück

08.08.2006

FRIESOYTHE Der Umzug mit anschließender Proklamation gehört traditionell zu den Höhepunkten des Schützenfestes am Montag. Neuer Scheibenkönig wurde Andreas Dierkes.

Von Thomas Haselier FRIESOYTHE - Sie müssen schon irgendwie einen Draht nach oben haben, die Friesoyther Schützen. Am dritten Schützenfesttag herrschten ideale Bedingungen für einen rundum gelungenen Festumzug, mit dem das neue Königspaar Johannes und Susanne Liebsch in der Kutsche von der Innenstadt zum Schützenplatz geleitet wurde.

Wieder einmal zeigte es sich, dass das Friesoyther Schützenfest zu Recht als das größte und bedeutendste im Norden der Republik gilt. In großer Zahl waren die Schützen erschienen, um dem Festtag einen würdigen Rahmen zu verleihen. Mehr als 850 Schützen in vier Kompanien mit ihren geschmückten Handstöcken und Gewehren sowie rund 200 Mitglieder der fünf Musikzüge sorgten am Mittag für ein eindrucksvolles Bild in der Innenstadt. Tausende Zuschauer säumten bei dem traditionellen Umzug die Straßen.

Im ersten Jahr nach Walter Paul, der als General Theo Vahle Platz gemacht hatte, gab es ein perfektes Schütztenfest, nicht zuletzt deshalb, weil durch das ideale Wetter auch der äußere Rahmen stimmte.

Magistratsvorsitzender Johann Wimberg würdigte den neuen König beim Empfang im alten Rathaus. König Johannes war nicht nur mit Königin Susanne erschienen, auch die beiden jüngsten Kinder der Familien war beim Empfang dabei, ein Novum in der Geschichte des Schützenfestes, das überall mit großem Wohlwollen aufgenommen wurde.

Bei all dem Trubel um den neuen König, der bereits im vergangenen Jahr beim Zielen (und Schießen) auf die Insignien erfolgreich war, soll eine besonders sportliche Leistung nicht unterschlagen werden: Scheibenkönig nach einem „bei Gott anstrengenden Tag“ – so formulierte es am Nachmittag ein von den Strapazen gezeicnneter Schütze – wurde Andreas Dierkes aus der Kompanie Wasserstraße, der sich nach einem Stechen am Ende durchsetzte. Kein Wunder, denn Dierkes ist Schießmeister seiner Kompanie. Insgesamt hatten 134 Schützen noch die Kraft und Konzentration gefunden, auf die kleine Scheibe zu schießen, mit beachtlichen Ergebnissen , wie bei der anschließenden Siegerehrung im Festzelt festgestellt wurde.

Was sich der letzten offiziellen Zerenomie des Schützenfestes anschloss, war grenzenloses Abfeiern im Festzelt. Da wurden wieder einmal alte Bekanntschaften aufgefrischt und manche Biere zusammen getrunken. Ein zufriedener Magistratsvorsitzender Johann Wimberg bilanzierte am Abend: „Das war sicher wieder eines der besten Schützenfeste in der langen Geschichte Friesoyther Schützenfeste.“ Widersprechen mochte ihm da keiner seiner Magistratskollegen.

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