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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

VERKEHR: „Die meisten Leute sind zufrieden“

09.09.2006

HARKEBRüGGE Viele Anlieger und auch Politiker können die Kritik am Neubau der Straße am Karlsberg nicht nachvollziehen. Denn die Straße sei schön und die Entwässerung funktioniere.

Von Kristian Klooß HARKEBRÜGGE - Gerd Otten wohnt seit 1962 Am Karlsberg. Überschwemmungen seiner Straße, wie die am Sonnabend, 26. August, hat er schon einige erlebt. Zuletzt vor elf Jahren. „Doch so schlimm, wie es einige Wenige jetzt dargestellt haben, war es überhaupt nicht“, sagt der 67-Jährige. Nach einer halben Stunde sei das Wasser bereits wieder weg gewesen.

Die Vorwürfe an die Bauherren, die jetzt vor allem vom Bürgerfraktions-Mitglied Heinz Frerichs und einigen wenigen Anliegern gekommen seien (die NWZ berichtete), würden nicht der Ansicht der Mehrheit der Anlieger entsprechen. Das bestätigt auch Gerd Ottens Nachbar Gerd Krone: „Die neue Straße ist sehr schön geworden. Und bei den heftigen Regenfällen an dem besagten Sonnabend sind wir glimpflich davongekommen.“

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Dass sich jetzt einige Menschen beschweren, kann Krone nicht verstehen. „Denn fast durchweg sind die Anlieger mit der neuen Straße Am Karlsberg zufrieden. Unserer Meinung nach hat unser Bauamtsleiter mit der Baufirma einwandfrei und korrekt gearbeitet. Wenn Fragen waren, wurde uns Auskunft gegeben“, sagt der 58-Jährige.

Er hat vor allem Gutes von den Bauarbeiten zu berichten. So sei zum Beispiel auf Anregung der Anlieger eine Verkehrsberuhigung um rund 20 Meter verlegt worden, da sie sonst eine Einfahrt versperrt hätte.

Gerd Krone war es auch, der zu Beginn der Bauplanungen eine Anliegerversammlung einberufen hatte, wo alle Betroffenen ihren Standpunkt darlegen konnten. Dort wurden auch die Argumente der beteiligten Politiker dargelegt.

„Ich bin persönlich zu allen Anliegern gegangen“, erinnert sich der am Projekt beteiligte CDU-Fraktionsvorsitzende Ludger Block. Er habe den Bürgern vor allem erläutert, warum der zunächst für das Jahr 2007 geplante Bau um ein Jahr vorverlegt worden sei. „Es ging uns darum, eine möglichst günstige Lösung zu erreichen“, sagt Block. So habe man sowohl den Ausbau der Straße Am Karlsberg als auch den Abschnitt der Kettelerstraße aus Kostengründen an nur eine Firma vergeben. Außerdem seien durch die Vorverlegung die Erhöhung der Mehrwertsteuer im kommenden Jahr umgangen und so Lohn- und Materialkosten gespart worden. „Ich habe in der Anliegerversammlung mehrmals gefragt, ob jemand etwas gegen das Vorziehen habe. Und niemand hat sich gemeldet“, sagt der Politiker. Schließlich sei das Projekt sowohl im Ausschuss als auch im Gemeinderat ohne Gegenstimme beschlossen worden.

Bürgermeister Johannes Budde sieht ebenfalls keinen Grund zur Besorgnis. „Anlieger der Straße haben mir telefonisch bestätigt, dass das Wasser spätestens nach 30 Minuten vollständig abgelaufen war. Dies ist ein Indiz dafür, dass das Entwässerungssystem funktioniert.“

Dass es zu Überschwemmungen gekommen sei, liege vor allem am Rückstau in den Gräben, über die das Wasser in die Soeste fließe. „Hier wird die Friesoyther Wasseracht auf unseren Wunsch in Kürze die Entwässerungsgräben in dem Bereich überprüfen und gegebenenfalls reinigen, damit eine problemlose Ableitung des Regenwassers auch gesichert ist“, sagt der Bürgermeister.

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