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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

BUNDESRASSESCHAU: „Die Tiere lieben den freien Himmel“

08.10.2007

CLOPPENBURG Sie sehen aus, als ob sie keinen Spaß verstünden. Auf ihrem wuchtigen Schädel tragen sie ein ausladendes Gehörn, das einem den nötigen Respekt einflößt. Und doch sind Highland-Cattle ruhige, genügsame Rinder, die man einfach lieb haben muss. Da waren sich die Züchter der aus Schottland stammenden Hochlandrinder auf der 21. Bundesrasseschau in der Cloppenburger Münsterlandhalle am Sonnabend einig.

Zum ersten Mal hatte der Verband Deutscher Highland Cattle Züchter und Halter (VDHC) nach Cloppenburg eingeladen. Der im März verstorbene Vorsitzende Hans Uhlmann (Twistringen) hatte die Kreisstadt wegen ihrer kurzen Wege als Veranstaltungsort ausgewählt. „Die Ausstellungshalle, die Hotels und die Stadthalle als Tagungsort liegen dicht beieinander, das ist einfach ideal“, sagte die stellvertretende Vorsitzende Kristine Helmerichs aus Bremen-Stuhr.

Familie Helmerichs hat seit 1987 Highlands auf ihrem Resthof. Zuerst war da nur ein Pony. Das fraß aber nicht das ganze Gras von der Weide, und so musste etwas anderes her, erzählte die Züchterin. In einer Zeitschrift las sie mit ihrem Mann Bernhard von den genügsamen Rindern. Mit einer Kuh und einem Kalb war die Herde, die heute aus 30 Kühen und drei Bullen besteht, gegründet.

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So ähnlich klingt auch die Geschichte von Andrea und Peter Krzensk aus Ahlhorn. Sie wollten einen Gesellschafter für ihr Pony. Seit sechs Monaten leistet Hochlandkuh „Fabiola“ dem einsamen Vierbeiner Gesellschaft. Zur Rasseschau sind sie zum ersten Mal gefahren. Ihnen geht es nur um den Kontakt und Erfahrungsaustausch mit anderen Tierbesitzern. Von Silvia Behrens erfährt sie, dass die Tiere nachts besonders anhänglich seien. Derweil krault sie „Sunrise“ die Ohren, die genüsslich den Kopf dreht und mehr fordert.

Als beste Kuh kürte der Schiedsrichter Ian Anderson aus Schottland „Sonasag I. of Culfoich“ von Christian Kolb aus Goch-Hommersumund, als besten Bullen „Seumas III. vom Lehstener Moor“ von Falko Steinberg aus Greven. Züchter und Vorstand fühlten sich wohl in Cloppenburg, stellte VDHC-Geschäftsführer Winfried Kruse unterdessen fest. Nur die rund 80 Tiere mochten das Dach nicht, scherzte Helmerichs: „Sie lieben den freien Himmel.“

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