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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

„Die zahlreichen Baustellen nerven“

26.11.2011

FRIESOYTHE Gemütlich bei einer Tasse Kaffee mit den Redakteuren Anja Biewald und Carsten Bickschlag der Nordwest-Zeitung Friesoythe ins Gespräch kommen, diese Gelegenheit nutzten am Freitagnachmittag zahlreiche Passanten. Sie besuchten die Rollende Redaktion vor dem BBM-Baumarkt an der Böseler Straße.

Rolf Schlangen (27) aus Augustendorf ist fast schon Stammgast der Rollenden Redaktion. Aus traurigem Anlass: Der Rollstuhlfahrer hat im Juni 2010 der Stadt Friesoythe vorgeschlagen, eine öffentliche Toilette für Rollstuhlfahrer einzurichten. Die NWZ  berichtete damals darüber. „Mir wurde zwar ein Gespräch versprochen, das ist anderthalb Jahre her. Passiert ist leider bis heute nichts – keine Reaktion aus dem Rathaus“, zeigte sich der 27-Jährige enttäuscht. Er hätte sich mehr Unterstützung von der Stadt erhofft.

Der Gehlenberger Günter Volle äußerte gegenüber der NWZ  seinen Unmut über das Friesoyther Krankenhaus. Er habe vor einigen Wochen starke Kopfschmerzen gehabt, sein Sprachvermögen habe nachgelassen und das Gehen sei ihm schwer gefallen. „Mein Frau hat mich dann ins Krankenhaus gefahren“, schilderte Volle. Dort habe er dann eine Stunde auf einen Arzt warten müssen. „Als der Arzt dann kam, war er extrem unfreundlich und hat nicht auf meine Beschwerden reagiert. Obwohl ich mich sehr schlecht fühlte, bin ich wieder gegangen.“ Zwar habe sich der Arzt später bei ihm entschuldigt, doch die Unzufriedenheit sei bei dem Gehlenberger geblieben: „Ich bin immer noch sauer.“

Ein dickes Lob für die Nordwest-Zeitung hatte Marianne Grothaus aus Thüle über. „Ich bin immer bestens informiert und bin sehr zufrieden“, sagte sie sehr zur Freude der NWZ -Redakteure Biewald und Bickschlag.

Voll des Lobes war auch Gisel Lüchtenborg: Die 60-Jährige lebt seit 28 Jahren in Bösel – und dort lebt sie gerne. Sie schätzt das Vereinsleben vor Ort, ist begeistertes Mitglied in der Rheuma-Liga: „Ich bin gerne dabei, da wird immer so viel gemacht.“ Sie freut sich schon darauf, dass das Böseler Hallenbad bald wieder eröffnet. Auch die Einkaufsmöglichkeiten in der Gemeinde stellen sie überwiegend zufrieden. Lediglich über eine breitere Angebotspalette bei Bekleidung würde sie sich freuen: „Es wäre schön, wenn sich mehr Geschäfte an der Friesoyther Straße ansiedeln würden, dann wäre alles zentral.“

Enttäuscht zeigte sich Georg Gerdes über die Stadt Friesoythe und die Lokalpolitik. Der 64-Jährige kommt aus Heinfelde. „Ich wohne im Außenbereich, und der findet leider nur wenig Beachtung“, sagte Gerdes. Er sehe seinen Heimatort nicht ausreichend genug vertreten und vermisse eine klare Zuständigkeit eines Ortsvorstehers.

Im Vorbeigehen beschwerte sich eine Friesoytherin über den Zustand des ehemaligen Kaufhauses in der Friesoyther Innenstadt: „Seit Jahren passiert da nichts. Das ist wirklich ein Schandfleck.“ Eine andere Frau aus Friesoythe würde sich wünschen, wenn die Öffnungszeiten von Geschäften wieder gedrosselt werden würden. „Da sitzen vor allem junge Mütter bis spät abends an der Kasse. Dabei sollten sie lieber am Abend bei ihren Kindern sein“, sagte sie und forderte: „Mehr Besinnungszeit – weniger Geschäftszeit.“

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