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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Drogenverfahren eingestellt

19.04.2013

Saterland /Cloppenburg Er sollte im Saterland einen schwunghaften Handel mit Marihuana betrieben haben. Doch am Donnerstag wurde nicht mehr ausgeschlossen, dass es sich bei dem Rauschgift um eine mexikanische Kräutermischung gehandelt haben könnte. Deswegen stellte das Cloppenburger Amtsgericht das Drogenverfahren gegen einen 41 Jahre alten Mann aus dem Saterland auch ein.

Zehnmal sollte der Angeklagte an einen Drogenabnehmer größere Mengen Marihuana verkauft haben. Eine Auswertung der Handygespräche des Drogenabnehmers mit dem Angeklagten sollte das belegen. Was aber verkauft beziehungsweise gekauft wurde, war nicht klar gewesen. Den Ermittlern war zu keiner Zeit eine der gedealten Substanzen in die Hände gefallen.

Da konnte der Angeklagte gestern aber aushelfen. Er brachte eine Probe einer mexikanischen Kräutermischung mit. Mehr noch: Er hatte auch Nachweise über den Bezug der Kräuter dabei. Der Drogenabnehmer erklärte gestern, niemals irgendetwas von dem Angeklagten gekauft zu haben.

Doch das glaubte keiner. Die Auswertung der Handygespräche hatte das belegt und auch der Angeklagte selbst hatte Geschäfte mit dem Mann eingeräumt, bloß keine Drogengeschäfte. Anderes ließ sich auch nicht feststellen. Die mexikanische Kräutermischung ist keine illegale Droge. Sie könnte aber unter das Arzneimittelgesetz fallen. Doch das im vorliegenden Fall aufzuklären, hätte ein langwieriges Verfahren mit etlichen teuren Gutachten bedeutet.

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