• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Kriminalität: Durch laute Knalle aus Schlaf gerissen

05.04.2014

Elisabethfehn Der Schrecken des Überfalls sitzt dem Inhaber des Markant-Marktes in Elisabethfehn, Julius Lanwer, immer noch in den Knochen. „Gegen 2 Uhr morgens wurde ich durch laute Knalle aus dem tiefen Schlaf gerissen. Es klang, als wenn zwei Schüsse gefallen wären. Ich dachte, die kamen von der auf der anderen Seite des Elisabethfehnkanals gelegenen Tankstelle. Doch da war aber nichts zu sehen“, sagt Lanwer.

„Für Täter gehalten“

Er habe Licht hinter seinem Markt gesehen und sei dann vom Schlafzimmerfenster auf das Dach seines Marktes geklettert. „Dann sah ich dort im Licht einige Männer herumlaufen. Ich hielt sie für Einbrecher und habe sie angeschrien“, schildert Lanwer die Erlebnisse. Plötzlich riefen die Männer zurück: „Hände auf die Knie, keine Bewegung. Kommen Sie runter“. „Das war für mich schwierig, denn ich stand da ja im Nachtanzug. Ich hatte schon panische Angst. Die haben mich für einen der Täter gehalten“, sagt Lanwer. Erst etwas später habe er bemerkt, dass es Polizisten waren. Es kam zur Klärung der brenzligen Situation.

Auf die SB-Stelle der Volksbank Westrhauderfehn im Markant-Markt in Elisabethfehn ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Rauüberfall verübt worden. Nach einer Presseinformation der Staatsanwaltschaft Oldenburg versuchten fünf Täter – 25, 26, 27, 28 und 36 Jahre alt – den dortigen Geldautomaten zu sprengen, nachdem sie zuvor die Eingangstür aufgehebelt hatten. Das Vorhaben gelang jedoch nicht. Beim Versuch, den Automaten zu knacken, wurde der Alarm ausgelöst. Noch bevor die Täter ohne Beute flüchten konnten, waren Einsatzkräfte der Kriminalinspektion Oldenburg vor Ort. Drei der Beschuldigten wurden noch an Ort und Stelle vor der Bank festgenommen. Zwei mutmaßliche Täter konnten mit einem Auto die Flucht ergreifen. Doch diese endete auf der Landesstraße 51 in Rhauderfehn.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Haftbefehl beantragt

Ein großes Aufgebot des mobilen Einsatzkommandos der Polizei stellte die beiden Flüchtigen. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat Haftbefehl beantragt. Die Bande sei dringend verdächtig, für vier weitere Aufsprengungen von Geldautomaten verantwortlich zu sein. Es handelt sich um Taten in Goldenstedt, Colnrade und Lohr am Main.

In allen Fällen, so die Staatsanwaltschaft, sollen die Beschuldigten in wechselnder Beteiligung in die Vorräume der Bank eingedrungen sein. Dort hätten sie ein Gasgemisch in die Bankautomaten eingeleitet und gezündet. In zwei Fällen gelangten die Täter nach den Ermittlungen so an ihr Ziel und entwendeten Bargeld. Nach NWZ -Information haben sich die Täter der Gasflaschen auf dem Kreisel in Lohe entledigt.

Die SB-Stelle im Markant-Markt bleibt vorerst geschlossen. Voraussichtlich Anfang der Woche kann wieder Geld abgehoben worden, so die Volksbank Westrhauderfehn.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.