• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Medien: Ex-Uefa-Präsident Platini festgenommen
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 14 Minuten.

Verdacht Der Korruption
Medien: Ex-Uefa-Präsident Platini festgenommen

NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Junge Union Molbergen testet neues Format

07.05.2019

Dwergte Von kommunalpolitischen bis zu europäischen Fragen hat sich der Themenkatalog erstreckt, über die die mehr als 50 Teilnehmer des ersten Molberger Speed-Datings diskutieren wollten. Eingeladen hatte die Molberger Junge Union nicht nur die Bürger und hier vor allem die jungen Leute: Den Nachwuchspolitikern war es gelungen, dass eine Reihe hochkarätiger Politiker in den „Beach-Point“, das Lokal am Landal-Badesee, gekommen war. So freute sich der JU-Ortsvorsitzender Felix Gentzsch, neben der Bundestagsabgeordneten Silvia Breher auch den niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers, den Landtagsabgeordneten Christoph Eilers, Molbergens Bürgermeister Ludger Möller sowie die Bürgermeisterkandidatin Imke Märkl (alle CDU) begrüßen zu können.

„Wir machen jetzt eine neue Erfahrung mit dem Speed-Dating. Denn wir haben am 26. Mai nicht nur die Europa-Wahl, sondern auch die Bürgermeisterwahl. So können wir in kleinen Gruppen unterschiedlich interessierende Themen besprechen“, so Gemeindeverbandsvorsitzender Sebastian Vaske, der die Molberger Bürgermeister-Kandidatin Märkl als Kandidatin mit kommunalpolitischem Background lobte, die zudem sehr vernetzt sei. „Für Molbergen kann es nur gut sein, wenn der Bürgermeister sich in einem guten Netzwerk bewegt. Denn Molbergen kann nur so durch die gute Politik in Brüssel, Berlin und Hannover gewinnen.“

Die Besucher verteilten sich an vier Tischgruppen. Jeweils ein Prominenter gesellte sich dazu. Nach etwa 20 Minuten wechselten die Politiker die Gruppen. Hilbers nannte diese Form „eine spannende Sache“. Er betonte, die Koalition mache Politik für die nächste Generation. So seien 688 Millionen Euro in die Altschuldentilgung geflossen, Lehrer eingestellt worden und von den versprochenen 2000 neuen Polizisten bereits 1000 eingestellt, die nach genauen Kriterien auf das Land verteilt würden. Er befürwortete eine Vereinfachung der Verwaltung und eine einkommensneutrale Änderung der Grundsteuer. Aber er forderte auch eine Veränderungsbereitschaft, um die Zukunft neu gestalten zu können.

Die Themen bei Christoph Eilers waren ebenfalls sehr breit gestreut. So forderte Eilers eine freie Kassenwahl und bei den unterschiedlichen Kassen vergleichbare Leistungen. „Es kann nicht sein, dass die eine Kasse die Vorsorgemaßnahmen oder Zahnprophylaxe bezahlt und die andere nicht.“

Silvia Breher diskutierte mit Landwirten und angehenden Landwirten über die Entwicklung der bäuerlichen Landwirtschaft gerade auch im Hinblick auf die Europawahl. Aber auch der nötige Breitbandausbau wurde thematisiert. Einen breiten Raum nahm auch die Diskussion um den Wolf ein, „dessen schnelle Ausbreitung doch viele Menschen mit Sorge betrachten“, so Breher.

Intensiv befragt wurde die Bürgermeisterkandidatin. „Molbergens Einwohnerzahl kann nicht wachsen ohne Sinn und Verstand. Auch Schulen und Kindergärten müssen mitwachsen. Wir müssen uns auch Gedanken machen, was passiert, wenn die Siedlungen und die Menschen in ihnen älter werden, wenn es dort kein ,Leben’ mehr gibt“, so Imke Märkl. Das Förderprogramm „Jung kauf Alt“ sei nur eine kleine Möglichkeit. Auch die Bauerschaften seien sehr unterschiedlich. Natürlich müsse es Entwicklungsmöglichkeiten geben. Patentrezepte gebe es da nicht. Sie wolle auf jeden Fall viel in die Vereine und zu den Bürgern gehen, zuhören und mitdiskutieren.

In den Diskussionsgruppen gab es nicht dieses reine Frage- und Antwortspiel. Denn auch untereinander wurde in den Gruppen intensiv diskutiert. Es waren oft Gespräche auf Augenhöhe. Auch wenn sich JU-Vorsitzender Felix Gentzsch mehr junge Leute gewünscht hätte („Wir haben alle Vereine angeschrieben und eingeladen“), war es ein für alle Beteiligten interessanter Abend, der Politik und Politiker den Bürgern näher brachte.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.