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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

VERSAMMLUNG: „Ein guter Freund geht von Bord“

21.02.2008

SATERLAND Neue Gesichter gibt es im Vorstand der Rehabilitations-Sport-Gemeinschaft Saterland. Auf seiner Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Jansen in Idafehn wählten die Vereinsmitglieder mehrere Funktionäre neu. Schatzmeister Klemens Thyen, eine der tragenden Säulen der RSG Saterland, gab seinen Rücktritt als Schatzmeister aus gesundheitlichen Gründen bekannt.

Insgesamt 29 Jahre lang hatte Thyen sich in verschiedenen Reha-Vereinen – auch überregional – engagiert. Seit nunmehr 15 Jahren ist er als Schatzmeister im Reha-Sportverein Saterland engagiert tätig. Seinerzeit mit fünf Aktiven und über 20 „Karteileichen“ in Ramsloh gestartet, baute er die Sportgemeinschaft auf, die in ihren besten Zeiten weit über 100 Mitglieder zählte und heute noch über 90 hat.

Klemens Thyen war es, der die Sportgemeinschaft durch sein Engagement zu einem renommierten Verein machte. Seine Gesundheit lasse dieses Engagement in Zukunft nicht mehr zu, sagte Thyen und bat die MItglieder um Verständnis für seinen Entschluss. „Ein guter Freund geht von Bord“, sagte die stellvertretende Vorsitzende Gisela Weerts in ihrer Laudatio auf Klemens Thyen, der dem Vorstand und dem Verein jedoch auch künftig mit Rat zur Seite stehen werde.

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Um einen neuen Schatzmeister wählen zu können, gab auch Ingo Lüttecke seinen Rücktritt als Vorsitzender bekannt. Einstimmig wurde Ingo Lüttecke dann zum neuen Schatzmeister des Vereins gewählt. Dem bisherigen Gerätewart Hans Fußy folgt Gerd Tebben nach. Da die Vereinsgeschäfte jetzt von der bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Gisela Weerts geführt werden, wurde Herbert Eilts als neuer zweiter Mann in die Führungsmannschaft des Reha-Sportvereins gerufen.

Zur Jahreshauptversammlung, die gleichzeitig das 20-jährige Bestehen der Gemeinschaft markierte, hieß Gisela Weerts neben vielen Vereinsmitgliedern auch die Bundestagsabgeordnete Gabriele Groneberg willkommen. Auf ein recht bewegtes Jahr 2007 verwies die stellvertretende Vorsitzende. Der RSG Saterland sei es gelungen, eine sehr sparsame Vereinsführung zu gestalten. So mussten die Mitglieder seit dem vergangenen Jahr ihre Karten zum Freizeitbad auch wieder selbst lösen. Aufgrund der enormen finanziellen Einschnitte im Rahmen der Gesundheitsreform sei es zu einigen Austritten gekommen, die Mehrzahl der Mitglieder seien dem Verein jedoch treu geblieben.

Für das bevorstehende Jahr plant die Reha-Sportgemeinschaft erneut Fahrten zum Thermalbad nach Holland sowie eine Bosseltour. Die regelmäßigen Radtouren sollen auch wieder stattfinden.

Ausführlich referierte die Bundestagsabgeordnete Gabriele Groneberg zum Thema Ehrenamt und Reha-Sport. Gleichzeitig beglückwünschte sie die Gemeinschaft zu ihrem 20-jährigen Bestehen. Das Ehrenamt in einem Verein sei mit sehr viel Arbeit und Zeitaufwand verbunden. Dieses verdiene Lob und Anerkennung. Groneberg bezeichnete das Ehrenamt als Seele des Sports und einen erheblichen Wirtschaftsfaktor in Niedersachsen. Mit 2,4 Millionen der über 14-Jährigen seien 37 Prozent der Landesbevölkerung ehrenamtlich aktiv. Allein im Oldenburger Münsterland gebe es rund 2500 Vereine und Gruppen, in denen unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet würden.

Auch die Gesundheitsreform mit ihren erheblichen Einschnitten diskutierten die Reha-Sportler mit der Bundestagsabgeordneten, die versprach, immer ein offenes Ohr für die Belange des Reha-Sports zu haben.

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