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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

KRIPPENBILD: Ein Schild weist den richtigen Weg

05.01.2010

MITTELSTEN-THüLE Das Krippenbild in der St.-Johannes-Baptist-Kirche in Mittelsten-Thüle hat eine Besonderheit zu bieten: Der Stall ist aus Heu und Stroh gefertigt. Heuballen dienen als Wände, das Dach ist aus Strohmatten gefertigt. „Eine spontane Idee“, erzählt Alexander Nienaber (20), Vorsitzender der Landjugend Thüle, die die Krippe aufbaut. Sein Stellvertreter, Christian Crone (21), erzählt: „Der alte Stall war leider kaputt und dann mussten wir uns etwas Neues einfallen lassen.“ Die Recherche begann im Internet und die Entscheidung war einfach: „Diese Art von Stall gefiel uns sofort“, sagt Alexander Nienaber. Die Strohballen stiftete ein Bauer, die Strohmatten erwarben die Krippenbauer in einem Geschäft.

„Das war nicht das erste Mal, dass der Stall ausgetauscht wurde“, so Christian Crone. Alle zwei bis drei Jahre gibt es in der Thüler Kirche eine Veränderung, dann werden Stall und Landschaft umgestaltet oder erneuert. „Das ist aber auch schön. Die Krippenbilder der Landjugend sind immer sehr hübsch“, findet Hermann Moormann (63) vom Pfarrgemeinderat. Die beiden Landjugend-Vorsitzenden sagen: „Damit heben wir uns von den anderen Krippen ab. Das ist uns wichtig.“ Eine ganz besondere war auch die Krippe im Jahr 2004, als das Bildnis der Geburt Jesu aus Müll gebastelt wurde. Das Dach des Stalls bildete damals Wellblech, die Wände waren aus rohen Balken gezimmert.

In diesem Jahr haben sich die Bauer auf klassische Materialien beschränkt. Statt Moos dominieren in der St.-Johannes-Baptist-Kirche aber Hackschnitzel und Torfballen das Bild. „Eine sehr natürliche Krippe aus Materialen der hiesigen Gegend. Die Krippe ist dadurch überhaupt nicht künstlich“, so Hermann Moormann. Ein Holzschild mit der Aufschrift „Bethlehem“ ist ein echter Blickfang.

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Der Aufbau dauerte gut dreieinhalb Stunden, 15 Leute halfen in diesem Jahr. „Das war viel, über die große Unterstützung haben wir uns sehr gefreut“, so Alexander Nienaber. Die ältesten Figuren sind seit 1989 in Thüle. Die Bekleidung wurde von Maria Nienaber genäht. Gelagert werden die Utensilien in den krippenfreien Zeit gut verstaut in einem Schrank auf dem Orgelboden. Zu sehen ist das Krippenbild in Thüle noch bis zum 2. Februar. Danach rückt die Landjugend wieder an um abzubauen.

Angeschafft wurde die Krippe von Pater Heinrich Haskamp, der von 1979 bis 2002 Pfarrer in Thühle war, Ende der 1980er Jahre. Die Landjugend war von Anfang an dabei. „Das gehört einfach dazu und macht riesig Spaß“, sagt Michael Crone.

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