• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Straßensanierung: Eine Flurbereinigung ist vom Tisch

17.03.2011

FRIESOYTHE „Am Friesoyther Kanal I“ – Es gibt nur wenige Straßen im Stadtgebiet, die in einem schlechteren Zustand sind. Die in den 1960er Jahren gebaute Straße ist eine Verkettung von Löchern, Unebenheiten und Bodenwellen. Der Verkehr, der über die Straße „Am Friesoyther Kanal I“ rollt, ist unter anderem Zu- und Ablieferverkehr zu ortsansässigen Landwirtschaften mit Biogas-Anlagen und Schweineställen. Schon seit langer Zeit wird intensiv darüber beraten, wie die Strecke entlang des kleinen Kanals saniert werden kann. Die wichtigste Frage dabei: Wer soll eine Straßensanierung bezahlen?

Gespräche im November

Mitglieder des Stadtrates brachten ein Flurbereinigungsverfahren ins Spiel. Darüber ließen sich EU-Fördermittel einfordern (siehe auch Info-Kasten). Im November hat dann ein Gespräch zwischen der Stadt und dem Ortslandvolk stattgefunden, bestätigt der Friesoyther Landvolk-Vorsitzender Thomas König gegenüber der NWZ .

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Das Landvolk habe aber solch ein Verfahren abgelehnt. Zum einen hätte die Flurbereinigung nicht nur die Landwirte betroffen, die in der Nähe der Straße wohnen, sondern das Verfahren hätte für das gesamte Gebiet mit dem Namen „Friesoythe Nordwest“ gegolten. Dieses erstreckt sich vom Friesoyther Kanal bis zur Bundesstraße 401 und von der Sedelsberger Straße bis hin zur Barßeler Straße. „Eine Abfrage unter allen Landwirte hatte ergeben, dass kein Interesse an einer Flurbereinigung bestand. Daher hat der Landvolkverband das Projekt abgelehnt“, sagte König.

In erster Linie deshalb, weil es wegen der ohnehin gut gegliederten Flächenstruktur keines Flurbereinigungsverfahrens bedürfe. Zum anderen bedeute das auch hohe Kosten für die Landwirte. Denn während bei der Verbesserung der Infrastruktur der Großteil durch EU-Fördermittel zwar gedeckt sei, müsse sich der Landwirt dennoch an den Kosten beteiligen. Zudem müsse jeder Landwirt bei einer Flurbereinigung etwa 20 Jahre lang circa 20 Euro pro Hektar zahlen. Nicht selten müsse auch Land abgegeben werden. „Je nach Betriebsgröße kommen schnell mal 40 000 Euro und mehr zusammen“, sagt Bernd Wöbkenberg.

Interesse an guter Straße

Er ist ebenso wie Heiner Pille und Matthias Fredeweß Landwirt an der Schillburger Straße, die vom „Friesoyther Kanal I“ abgeht. Fredeweß war es auch, der bereits die Asphaltierung der ersten 400 Meter ab der Sedelsberger Straße gemeinsam mit der Stadt finanziert hat. 30 000 Euro musste er dafür aufbringen. Die Maßnahme zur Ertüchtigung des Weges sei Voraussetzung gewesen für den Bau einer neuen Biogasanlage, so Fredeweß.

Natürlich habe jeder Landwirt Interesse an einer guten Straße, betonen Wöbkenberg, Pille und Fredeweß. Doch die Sanierung des „Friesoyther Kanals I“ könne nicht allein zu Lasten der umliegenden Landwirte gehen. Es müsse mit allen Anliegern, der Stadt und den Landwirten eine gemeinsame Lösung gefunden werden.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2900
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.